Verhaftung wäre schon 2002 möglich gewesen

Wurden wichtige NSU-Akten zurückgehalten?

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Berlin - Der Bundestags-Untersuchungsausschuss zum Rechtsterrorismus wirft der Berliner Landesverwaltung vor, wichtige Akten zur Terrorzelle NSU zurückzuhalten.

Mit den Informationen aus den Berliner Dokumenten hätte der Aufenthaltsort der Terrorgruppe womöglich schon 2002 festgestellt werden können, sagte der Obmann der Unionsfraktion, Clemens Binninger (CDU), am Donnerstag in Berlin. Doch die Berliner Behörden hätten dem Untersuchungsausschuss bis heute noch keine Informationen zu dem Vorgang zukommen lassen.

Hintergrund ist die Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Die Terroristen zogen mehr als 13 Jahre unbehelligt von den Sicherheitsbehörden durch die Bundesrepublik und sollen zehn Menschen ermordet haben.

dapd

Rubriklistenbild: © dapd

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