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Angeschossen, Notoperation!

ARD-Korrespondent in Syrien schwer verletzt

SWR-Reporter und ARD-Korrespondent Jörg Armbruster (hinten, hier mit Thorsten Thielow) wurde schwer verletzt.
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SWR-Reporter und ARD-Korrespondent Jörg Armbruster (hinten, hier mit Thorsten Thielow) wurde schwer verletzt (Archivbild von 2003).

Hamburg - Der langjährige ARD-Fernsehkorrespondent für die Arabische Welt, Jörg Armbruster, ist im nordsyrischen Aleppo angeschossen worden. Das berichtete die ARD-"Tagesschau" am Samstagabend.

Nach einer Notoperation in einem syrischen Krankenhaus sei sein Zustand stabil, teilte der Südwestrundfunk (SWR) mit. Der 65-Jährige sei in einem Krankenwagen mit ärztlicher Begleitung am Samstagmorgen an die türkische Grenze gebracht worden. Sobald es sein Zustand erlaube, werde er nach Deutschland zur weiteren ärztlichen Behandlung ausgeflogen.

Armbruster hielt sich laut SWR seit Anfang der Woche mit dem SWR-Hörfunkreporter Martin Durm im Gebiet der Freien Syrischen Armee auf. Dort wollte er eine Reportage über die Rebellen drehen. Der aus Tübingen stammende Armbruster hatte bis Anfang 2013 mehrere Jahre aus Kairo für den SWR und die ARD über die arabische Welt berichtet - etwa vom Rücktritt Hosni Mubaraks in Ägypten sowie über den Bürgerkrieg in Libyen.

dpa

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