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Viele beziehen zusätzlich Hartz IV

Arbeitslosengeld reicht immer öfter nicht aus

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Ein Mann ist in Wiesbaden (Hessen) auf dem Weg zur Agentur für Arbeit.

Berlin - Weil das Arbeitslosengeld zum Leben oft nicht mehr ausreicht, beziehen über 80.000 Menschen ohne Job zusätzlich Hartz IV. Nur ein Bruttoeinkommen über 1600 Euro würde den Mindestbedarf decken.

Weil ihr Arbeitslosengeld zum Leben allein nicht ausreicht, sind inzwischen etwa ein Zehntel der kurzzeitig Erwerbslosen nach einem Zeitungsbericht zusätzlich auf Hartz IV angewiesen. So gab es im Oktober bundesweit 83.118 Parallelbezieher von Arbeitslosengeld I und Hartz IV. Ein Jahr zuvor waren es 73.178 gewesen, ein Anstieg um 14 Prozent, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ vom Montag unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

„Das Arbeitslosengeld für viele keine Garantie mehr"

Darin spiegele sich das Wachstum des Niedriglohnsektors und der Teilzeitbeschäftigung wider, sagte die Arbeitsmarkt-Expertin der Linken, Sabine Zimmermann. „Das Arbeitslosengeld als Versicherungsleistung, für die man oft viele Jahre eingezahlt hat, ist für immer mehr Arbeitslose keine Garantie mehr, um damit im Bedarfsfall über die Runden zu kommen.“

Um beim Arbeitslosengeld I auf einen Anspruch in Höhe der steuerfinanzierten Grundsicherung einschließlich Miete und Heizung - laut BA zuletzt im Schnitt 668 Euro - zu kommen, muss ein Single nach Berechnungen der Linken monatlich etwa 1600 Euro brutto verdienen. Wer weniger verdient, ist im Fall des Jobverlusts ergänzend auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

dpa

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