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Altpräsident rät Berlusconi zu Rücktritt und Neuwahlen

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Silvio Berlusconi.

Rom - Einer, der sich schon lange auskennt im Polit-Business von Rom, hat Italiens Präsident Silvio Berlusconi jetzt zum Rücktritt mit anschließenden Neuwahlen.

Italiens Altpräsident Francesco Cossiga empfiehlt dem in Bedrängnis geratenen Regierungschef Berlusconi, mit einem Rücktritt und Neuwahlen seine Macht zu sichern. Ein solcher Befreiungsschlag werde ihm trotz der Enthüllungen über sein Privatleben erneut den Sieg bringen, davon ist der 80-jährige Senator auf Lebenszeit überzeugt: “Wenn er schlau wäre, würde er zurücktreten und das Land zu den Urnen führen“, sagte Cossiga, der von 1985 bis 1992 Staatspräsident war, der Zeitung “La Stampa“ vom Montag.

Cossiga legte dem 72-jährigen Berlusconi nahe, zu den Enthüllungen über angebliche Frauen-Geschichten zu schweigen, “sich nicht zu verteidigen, nicht darauf zu antworten und sich nicht zu entschuldigen.“

Er würde das jedenfalls nicht tun, und ihm sei auch nicht bekannt, dass sich John F. Kennedy und Bill Clinton bei ihrem Land entschuldigt hätten. Damit spielte er auf Affären dieser beiden früheren US-Präsidenten an. Für Cossiga ist Berlusconi das Opfer des Hasses seiner Gegner, aber auch der eigenen “Unvorsichtigkeit und Naivität“.

Cossiga gibt dem Milliardär in einem Brief an die Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera“ noch einen guten Rat: Er möge doch seine sardische Villa Certosa, Schauplatz ausgelassener Feste mit jungen Damen, dem Staat oder der Region Sardinien schenken und auch aus seiner römischen Villa Grazioli ausziehen, “die jetzt einen anrüchigen Ruf hat.“

dpa

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