Fake-Hardware

Wie entlarvt man gefälschte USB-Speichersticks und -karten?

SD-Karte
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Am Aussehen kann man die Fälschungen oft kaum erkennen.

Im Internet kursieren viele Angebote für günstige Speichermedien. Doch oft sind die Datenträger manipuliert und fassen nicht ansatzweise den genannten Speicherplatz. Wer den Fake nicht erkennt, läuft Gefahr seine Daten zu schreddern.

Berlin (dpa/tmn) - Besonders groß ist die Fake-Gefahr bei Schnäppchen, die zu günstig sind, um wahr zu sein. Das gilt etwa bei einem Angebot für ein oder mehr Terabyte Speicherplatz für unter 10 Euro, wenn es um einen neuen USB-Speicherstick oder eine neue SD-Speicherkarte geht.

Aber auch sonst lohnt es sich, neue Sticks und Karten auf ihre Speicherkapazität hin zu überprüfen. Denn egal, wie teuer das Speichermedium war: Ist es ein Fake, besteht die Gefahr, Daten zu verlieren. Läuft nämlich bei gefälschten Medien der Speicher voll, fangen diese oft an, den Speicherplatz erneut zu überschreiben. Den Stick oder die Karte einfach in den Rechner stecken, um die Kapazität zu überprüfen, führt nicht weiter. In aller Regel ist die Elektronik der Medien manipuliert, und es wird die erwartete Kapazität angezeigt - auch wenn sie falsch ist.

Überführen lassen sich solche Fälschungen nur mit Spezialsoftware. Etwa mit dem kostenlosen Testprogramm « H2testw». Wer es einsetzen möchte, sollte zwei Dinge beachten: Unbedingt den neuen Stick oder die neue Karte direkt vor der ersten Benutzung testen. Und den Test am besten über Nacht am Rechner laufen lassen, weil es je nach Speicherkapazität sehr lange dauern kann.

© dpa-infocom, dpa:210224-99-576448/3

Download von "H2testw"

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