Schockierendes Video

Baggerfahrer demoliert fünf Häuser - und filmt sich selbst dabei

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London - Weil er nicht bezahlt wurde, flippte ein Bauarbeiter aus und riss mit seinem Bagger Häuser im Wert von viereinhalb Millionen Euro ein. Jetzt hagelt es Konsequenzen.

"Scheißfirma!" schrie ein rumänischer Bauarbeiter im August 2018 kurz bevor er mit seinem Bagger Wohnhäuser im Wert von viereinhalb Millionen Euro zerstörte. Der 32-Jährige war kurz vor seinem Wutanfall von seinem Arbeitgeber gefeuert worden, sein Lohn wurde ihm nicht ausbezahlt, berichtet die britische Sun. Vor lauter Wut rächte sich Daniel N., indem er fünf neugebaute Alterswohnsitze mit seiner Baggerschaufel zertrümmerte. Er selbst schien Freude am Zerstörungszug zu haben, wie sein Ausruf "Whoop Whoop!" demonstrierte. 

In einem längeren Video der Polizei werden laut Sun weitere Details sichtbar. Zwischendurch soll er fröhlich die Melodie von "Freed From Desire" gepfiffen und auf Rumänisch vor sich hin geflucht haben. Einem Passanten soll er zugerufen haben, dass der Grund für die Aktion sei, dass seine Firma ihm gute 6.000 Pfund Lohn schulde. Der Passant soll ihn daraufhin dazu aufgefordert haben, ein weiteres Haus zu zertrümmern. 

Auch andere Zeugen haben Verständnis gezeigt. Ein anderer Passant habe nach Daniels Erklärung geäußert: "An einem Samstag um fünf Uhr Nachmittags, brandneue Häuser, das hat erst keinen Sinn gemacht. Jetzt macht es Sinn. Du bist stinksauer auf sie."

Das Videomaterial stammt aus einer GoPro Kamera und einem iPhone, der 31-Jährige filmte selbst. Wieder und wieder rammt er die Schaufel seines Baggers in die Bungalows, drückt dabei Fensterscheiben ein und reißt Wände nieder. Der Gesamtschaden an den Häusern: eineinhalb Millionen Euro.

 Laut Sun wollte er seinem Arbeitgeber eine Lektion darüber erteilen, was passiert, wenn man seine Crew nicht für getane Arbeit bezahlt.

Die Konsequenz: Daniel N. wurde verhaftet und muss vier Jahre hinter Gittern verbringen, wegen Sachbeschädigung. Vor Gericht wurde das Video, das von ihm aufgenommen wurde als Beweismittel angeführt. 

Der Richter, Stephen Warner, habe nach der Verhandlung zu ihm gesagt: "Das Video ist ehrlich schockierend. Die Worte, die Sie gesagt haben zeigen offen ihre Motivation, den Leuten eine Lektion zu erteilen, die sie nicht bezahlt haben. Sie waren vollkommen entspannt und haben sich nicht geschämt. Es war ein geplanter, absichtlicher und niederträchtiger Akt des Vandalismus, der die Zersörung anderer Leute Besitztümer durch Sie als reiner Racheakt beinhaltet." Geschadet habe Daniel N. nicht nur seinem ehemaligen Arbeitgeber, sondern auch den Menschen, die die Häuser haben beziehen wollen.

jv

Quelle: rosenheim24.de

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