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«Liebes zukünftiges Ich»

E-Mails für 2025 schreiben

Sich Briefe aus dem Hier und Jetzt in eine ungewisse Zukunft schicken: Das ist die Aufgabe von FutureMe.org. Foto: Futureme.org
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Sich Briefe aus dem Hier und Jetzt in eine ungewisse Zukunft schicken: Das ist die Aufgabe von FutureMe.org. Foto: Futureme.org

Es ist wie eine Mischung aus Zeitkapsel und Tagebuch mit Timerfunktion: Auf der Plattform FutureMe.org kann man an sich selbst E-Mails schreiben, die man erst in mehreren Jahren empfängt.

Berlin (dpa/tmn) - Es ist ein Experiment, das einen in zwei, drei, fünf oder zehn Jahren in ungläubiges Staunen versetzen oder versonnen zurückblicken lassen könnte. Vielleicht wird es einem aber auch einen gehörigen Schrecken einjagen.

Die Idee hinter FutureMe.org: Man schreibt sich selbst eine E-Mail, bekommt die Nachricht aber erst Jahre später. Natürlich muss es nicht der ganz große Paukenschlag nach Jahrzehnten sein. Man kann sich etwa auch jährlich eine Nachricht senden - vielleicht mit guten Vorsätzen.

Per Button vorauswählen lassen sich ein, drei und fünf Jahre. Per Klick auf «Choose Specific Date» ist aber auch jedes beliebige Wunschdatum für den Versand der Mail auswählbar - aktuell bis 2068. Wer sich selbst als Leserschaft zu wenig ist, klickt auf «Public, but anonymous». Dann landet die Botschaft anonymisiert als «Public Letter» auf der Seite des Projekts. Der Anbieter verspricht, die E-Mail-Adressen nur für den Dienst zu verwenden und nicht weiterzugeben.

Ob es den Betreiber FutureMe Labs und damit den Dienst in 10 oder 20 Jahren noch geben wird, weiß natürlich niemand. Die Chancen stehen aber gar nicht so schlecht: FutureMe.org ist nun schon seit 2002 online.

FutureMe.org

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