Kognitive Dysfunktion

Demenz ist bei Hunden schwer zu erkennen

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Schwer zu erkennen: Viele Symptome der Hunde-Demenz ähneln anderen Altersschwächen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Auch unsere Vierbeiner werden alt und gebrechlich. So erkranken nicht wenige Hunde an Demenz. Mit Medikamenten lassen sich die Symptome abschwächen.

Bonn (dpa/tmn) - Demenz kommt auch bei Hunden vor. Nach Angaben des Bundesverbands für Tiergesundheit trifft die kognitive Dysfunktion (CDS) genannte Krankheit etwa ein Fünftel (20 Prozent) der Tiere ab 9 Jahren, bei Hunden über 15 sind es gut zwei Drittel (68 Prozent).

Die auch Hunde-Alzheimer genannte Demenz ist allerdings schwer zu erkennen. Denn viele Symptome lassen sich auch mit anderen Altersschwächen erklären.

So sind demente Hunde zum Beispiel oft orientierungslos - Ursache dafür können aber auch Seh- oder Hörprobleme sein. Ein weiteres Symptom ist Müdigkeit, Grund dafür kann aber auch eine Herzkrankheit sein. Außerdem sind Hunde mit CDS oft nicht mehr ganz stubenrein, manche werden auch ängstlich oder aggressiv.

Heilen lässt sich die Hunde-Demenz den Angaben nach nicht. Es gibt aber Medikamente, mit denen sich die Symptome abschwächen lassen - und Verhaltenstipps für Halter, die kranke Hunde unterstützen: So sind eine vertraute Umgebung und wenig Stress zum Beispiel besonders wichtig.

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