Streaming-Plattformen sind rechtlich problematisch

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Kinder sollten keine privaten Dinge im Livestream verraten. Foto: Ole Spata

Köln (dpa/tmn) - Livestreaming-Plattformen sind derzeit schwer angesagt. Per Handy und Webcam senden vor allem junge User aus ihren Zimmern in die Web-Welt. Doch das kann gefährlich werden.

Wer Videos aus dem eigenen Leben ins Netz stellt, kann schnell rechtliche Probleme bekommen. Gerade bei Jugendlichen werden solche Clips oder Live-Streams, die einfach nur den Alltag des Erstellers zeigen, immer beliebter. Häufig wissen die jungen Nutzer aber nicht, was dabei erlaubt ist, warnt die Anwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke in Köln. Wer zum Beispiel im Unterricht oder auf einer Party filmt und streamt, verletzt die Persönlichkeitsrechte von Mitschülern, Lehrern und Partygästen. Denn die wissen in der Regel nicht, dass sie gerade live im Netz sind.

Rechtliche Probleme gibt es bei solchen Aufnahmen aber nicht nur wegen der Persönlichkeitsrechte. Auch die Veröffentlichung heimlich aufgenommener Gespräche ist den Angaben zufolge verboten. Weiterer Ärger droht, wenn im Hintergrund von Video oder Live-Stream Musik läuft. Denn die meisten Songs dürfen ohne Erlaubnis der Rechteinhaber nicht öffentlich präsentiert werden, so die Experten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Abmahnung rechnen.

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