Von Wirt zu Wirt "groast"

3. Traunsteiner Wirtshausroas war ein voller Erfolg

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Traunstein - Auch die diesjährige Traunsteiner Wirtshausroas erfüllte wieder alle Erwartungen. Es wurde von Lokal zu Lokal "groast", fleißig angestoßen, mitgesungen, geschunkelt, getanzt, geflirtet und gefeiert, was das Zeug hielt. Für Jung und Alt und für jeden Musikgeschmack war etwas dabei.

Es war erst die dritte Ausgabe der Traunsteiner Wirtshausroas, doch die Veranstaltung ist schon jetzt Kult und nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Großen Kreisstadt wegzudenken. „Heid moi ned an moang denga“, stattdessen das hier und jetzt genießen, und das in 20 Wirtshäusern und Lokalen mit knapp 25 Kapellen, Bands und Alleinunterhaltern, bester Stimmung und Unterhaltung sowie einer ordentlichen Portion bayerischer Lebensart, damit hatte der Veranstalter im Vorfeld geworben und er sollte nicht zu viel versprechen. Auch dieses Mal ließen sich Jung und Alt nicht zweimal bitten, die Stammtische wurden schnell in Beschlag genommen, ordentlich Brotzeit gemacht, angestoßen, mitgesungen, geschunkelt, getanzt, geflirtet und gefeiert, was das Zeug hielt.

Für jeden Musik- und Gaumengeschmack

Für Jung und Alt und für jeden Musik- und Gaumengeschmack war etwas dabei, man musste nur die richtige Location wählen. Wer von allem etwas mitbekommen wollte, der hielt sich eisern an das Prinzip der Wirtshausroas und dann wurde alleine oder mit Freunden von Wirt zu Wirt „groast“. Man musste nur einmal Eintritt bezahlen und konnte dann beliebig viele musikalische Darbietungen, Lokalitäten und Stimmungen genießen. Um Energie fürs Wesentliche zu sparen, gab es wieder den beliebten Wirtshausroas-Express, dessen fünf Busse die Besucher kostenlos alle zehn Minuten von Lokal zu Lokal fuhren. Auch in den bei Dauerregen gut angenommenen Bussen war mit zünftiger Musi für Kurzweil gesorgt. 

Ansonsten begeisterten Albert Geierstanger mit seiner Ziach und seinen Witzen im Café Heimat, Alleinunterhalter „Berry“ Johann Berreiter in der Forstmeier Stuben und Max Kern im Fein Cost Gustami. Die fetzige Band Gaudi Harmonie hielt die Stimmung im Sailer Keller am Kochen, die Buam von Baam Brass heizten im Café-Lounge Festung ordentlich ein und die Ruhpoldinger Gamsbluat Musi und DJ Freddy sorgten dafür, das im Wochinger Brauhaus die Post abging. Nachdem Baam Brass die Festungsbühne umjubelt verlassen hatte, ließ die Band Heischneida die in den Berg gehauene Partyhöhle wackeln. Die Blaskapelle Jung Otting verwandelte den Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer kurzerhand in ein Wiesn-Bierzelt.

Viele Besucher in Tracht

Feine Blasmusikklänge verbreiteten auch D’Rauschberger Musi im Saal des Hofbräuhauses Traunstein und D'Chiemgauer Blasmusik im Hofbräuhaus Bräustüberl (Sternbräu). Gemütlich und zünftig war es mit der Hasenöhrl Ziachmusi im Ayinger im Höllbrau, der Hirschbrunftmusi im Mauracher, dem Hausbank Trio im Mosthendl Wirt, der Frisch-Auf Musi im Parkhotel 1888 Traunstein, der Werkstatt Musi im Hofbräuhaus Bräustüberl (Sternbräu) und der Wirtshausmusi im Angerbauer Hof. Für beste Stimmung sorgten auch 7 Miles im Restaurant Toro 58, Erwin & Edwin im Club Metropolitain, die Guten A-Band Big Band und DJ Lumpi im Kafka, IRXN im Studio 16 und Supervision in der Wohnzimmer Bar. Den passenden Schlusspunkt setzte die Après Ski Party im Underground. Dort wurde die Nacht zum Tag gemacht.

Dass man überall so viele Lederhosen und Dirndl sah, verwunderte nicht, denn nicht nur zum Traunsteiner Frühlingsfest, sondern auch zu einer gescheiten Wirtshausroas gehört eine ordentliche Tracht. Wer selber keine anhatte, konnte sich zumindest am Anblick der feschen Mädels und Buam erfreuen. Resümee: Auch die 3. Traunsteiner Wirtshausroas war ein Volltreffer mit lauter gut gelaunten Gästen, Musikern und Gastgebern. Normalerweise heißt es ja „Alle guten Dinge sind drei“, doch in diesem Fall hoffen alle auf eine vierte Auflage im kommenden Jahr.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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