Top Ten: Groteske, verbotene Spielzeuge

Puppen, Spielzeugautos und Bastelsachen stehen bei Kleinkindern hoch im Kurs. Dass diese allerdings nicht immer ungefährlich sind, zeigen unsere zehn groteskesten verbotenen Spielzeuge:

Eine haarfressende Puppe oder giftiges Babyspielzeug - besonders Produkte aus China beinhalten oftmals gefährliche Materialien, die dem Kind großen Schaden zufügen können.


Im Durchschnitt müssen bis zu 635.000 Spielwaren allein in den USA jährlich vom Markt genommen werden. Wir präsentieren die zehn gefährlichsten Spielsachen, die es heute nicht mehr zu kaufen gibt:

Top Ten: Verbotene, groteske Spielzeuge

Platz 10: Water Shooter - Platz zehn ist ein topaktuelles Beispiel, welches von der Luxemburger Marktüberwachung als sehr gefährlich eingestuft wurde. Im sogenannten Water Shooter wurden Weichmacher des Typs Di-2-ethylhexyl-phthalat (DEHP) nachgewiesen. Er gilt als endokrin wirksam und ist somit gefährlich für die Gesundheit. Einige Exemplare sollen sich wohl heute noch bei ahnungslosen Kindern im Spielzimmer befinden. © pa
Platz 9: Cabbage Patch Snacktime KIDS- Puppen - Diese zuckersüßen Puppen erwiesen sich leider als sehr gefräßig. Die Idee hinter der Figur war, mitgeliefertes Plastikgebäck an eben jene Puppe verfüttern zu können. Über einen Mechanismus schloss sich danach der Mund. In vielen Fällen wurden Haare von spielenden Kindern unaufhaltsam in die Öffnung gezogen. Ein dreijähriges Kind verlor gar die Hälfte seiner Kopfbehaarung an dieses Spielzeug. © pa
Platz 8: CSI Fingerabdruck Untersuchungs-Set - Detektiv spielen gehört bei vielen Kindern zu den Favoriten. Bei diesem Spielzeug verging die Lust am Recherchieren sicherlich sehr schnell. Nach eingehender Untersuchung des Fingerabdruck-Staubs fand man heraus, dass dieser zu 7% aus Asbest bestand. Warum dieser lungenkrebsfördernde Stoff seinen Weg in ein Kinderspielzeug fand, bleibt ein Rätsel. © pa
Platz 7: Mini-Taschenlampen mit Fluch der Karibik Aufdruck - 2007 musste die Firma Eveready Battery ganze 79000 Mini-Taschenlampen vom Markt nehmen, da diese einen viel zu hohen Bleigehalt aufwiesen. Teilweise wurde in den Leuchtgeräten das Sechzigfache des erlaubten Bleigehalts gefunden. Da war selbst Jack Sparrow nicht mehr wie Lachen zumute. © pa
Platz 6: Lawn Darts - Spielen wie die großen Phil Taylor oder Andy Fordham mag der Traum manches Kindes sein. 1960 war mit „Lawn Darts“ jedoch ein Wurfset auf dem Markt, welches drei Kindern tatsächlich das Leben kostete. Die Pfeile, insbesondere die Spitzen, waren viel zu groß und mutierten in einigen Fällen schnell zum Wurfspeer. © pa
Platz 5: Aqua Dots - Ein weiterer Fall aus dem Jahre 2007. Aqua Dots sind kleine verschiedenfarbige Kügelchen, welche man mit Hilfe von Wasser zu vorgegebenen Formen zusammenfügen kann. Hört sich nicht gefährlich an? Ist es auch nicht – wenn man davon absieht, dass die Kügelchen tatsächlich Stoffe einer Vergewaltigungsdroge beinhalteten. Die Folgen: Bewusstlosigkeit und ein teilweise längerer Krankenhausaufenthalt. © pa
Platz 4: Lela das Rehkitz - Lela ist ein Rehkitz aus Kautschuk, welches Säuglingen durch „unbedenkliches" Kauen das Zahnen erleichtern sollte. Durch Zufall entdeckt eine besorgte Mutter allerdings, dass das süße Rehkitz Nitrosamine und somit krebserregende Stoffe enthält. Umso länger ein Baby auf dem Spielzeug gekaut hatte, umso gefährlicher also die Wirkung. Über 10.000 Exemplare wurden zu dem Zeitpunkt bereits verkauft – lediglich 5000 wurden durch eine Rückrufaktion zurückgeschickt. © pa
Platz 3: Mini-Hängematte - In den Neunzigern befand sich für kurze Zeit eine wenig ausgetüftelte Hängematte auf dem Markt. Je nachdem wie man sich auf die Spannmatte legte, bestand die Möglichkeit, sich unauswindbar zu verheddern. Mindestens zwölf Kinder verloren zwischen 1990 und 1996 auf tragische Weise ihr Leben, da sich die Matte um ihren Hals schlang und sie erwürgte. © pa
Platz 2: Gilbert U-238 Atomenergielabor-Kit - Wer denkt dass sich ein Utensil aus dem zweiten Weltkrieg in unsere Liste geschlichen hat, liegt leider falsch. 1950 war dieses „Spielzeug“ tatsächlich frei auf dem Markt zu haben. Die Idee dahinter war wohl, Kinder möglichst früh mit dem gefährlichen Thema Atombomben vertraut zu machen. Da das Set aber tatsächlich Uran sowie Alpha- und Betateilchen enthielt, wurde jungen Sprengspezialisten schnell das Licht ausgemacht. © pa
Platz 1: Easy Bake Oven (Kinder Backofen) - Gerade zur Weihnachtszeit erfreuen sich Kinder an leckeren Plätzchen, liebevoll gebacken von den Eltern. Um auch so zu sein wie die großen, gibt es sogenannte „Easy Bake“-Öfen, welche natürlich nicht über die Funktionen eines richtigen Backofens verfügen. Zumindest im Normalfall nicht. Ein Modell sorgte in den USA bei Kindern jedoch für Verbrennungen dritten Grades, da der Backofen sich doch tatsächlich bis auf 200 Grad erhitzen ließ. Ein fünfjähriges Kind musste sich nach der Benutzung sogar ein Teil der Hand amputieren lassen. © pa

hey

Quelle: rosenheim24.de

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