215 km/h bei 33 Metern Abstand in Österreich

Mann (23) rast hinter Blaulicht-Fahrzeug: Die Ausrede ist mehr als kurios

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St. Pölten - Das war einfach nur unfassbar verantwortungslos: Die Polizei in Niederösterreich hat am Sonntagmorgen einen Raser auf der Westautobahn aus dem Verkehr gezogen, der dann auch noch eine mehr als kuriose "Ausrede" auf Lager hatte.

Der 23-Jährige aus Wien war am 17. Februar gegen 8.10 Uhr mit einem Auto auf der A1 (Westautobahn) in Niederösterreich in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs, als er im Gemeindegebiet Markersdorf (Bezirk St. Pölten) einer Zivilstreife der Polizei auffiel. Der Grund: Der Mann war viel zu schnell unterwegs und fuhr außerdem noch ganz dicht einem Organtransplantat-Transporter auf.

Die Beamten der Landespolizeidirektion Niederösterreich stellten eine Geschwindigkeit von sage und schreibe 215 km/h bei einem Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug von nur 33 Metern fest. Erlaubt sind in Österreich maximal 130 km/h.

Wenig später wurde der Autofahrer gestoppt. Die Begründung für die Raserei klang mehr als kurios: Er sei lediglich so schnell gefahren, da er auf dem Weg nach Deutschland sei und dort dringend zu einem Heiratsantrag müsse

Statt dem Heiratsantrag wird sich der junge Mann in naher Zukunft wohl mit mehreren Strafverfahren auseinandersetzen müssen. Der Raser wurde bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde in St. Pölten angezeigt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Matthias Balk (dpa)

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