Vermeintliche "Abzocke" wird sehr teuer

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Marquartstein - Eigentlich hätte der Mann die Kontrollstelle ungehindert passieren können. Doch als er anhielt, um den Polizisten die Meinung zu sagen, wendete sich das Blatt:

Am Samstagabend führte die Verkehrspolizei Traunstein zusammen mit der Polizei Grassau in Marquartstein eine Radarkontrolle durch. Dabei durchliefen etwas 600 Autos die Messstelle, wovon 113 beanstandet werden müssen. Schnellster war ein Pkw-Fahrer mit 78 km/h; insgesamt mussten zwei Bußgeldanzeigen erstattet und 108 Verwarnungen ausgesprochen werden.

Kurios: Während der Messungen hielt ein scheinbar nicht geblitzter Pkw beim Dienstfahrzeug an. Der Fahrer, ein 48-jähriger Mann aus dem Achental, sprach die Polizeibeamten an, was denn „die Abzocke an dieser Stelle“ solle und ob man dort überhaupt blitzen dürfe.

Die Kollegen stellten im Gespräch mit dem Herren deutlichen Alkoholgeruch fest, woraufhin ein Alkotest durchgeführt wurde. Das Ergebnis war ein Atemalkoholwert-Wert von etwa 0,6 Promille. Gegen den Beschwerdeführer muss daher ein Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet werden.

Diese etwas unüberlegte Handlung kostet den Herren nun mindestens 500 Euro Bußgeld sowie ein Fahrverbot. Der Messbeamte vor Ort: „In 20 Jahren als Radarist habe ich so etwas noch nicht erlebt“.

Pressemeldung Polizei Grassau

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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