Polizeikontrolle in Lüdenscheid zum Kopfschütteln

Urinprobe entpuppt sich als Ekelpaket

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PWC Dopingkontrolle
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Lüdenscheid - Am Dienstagmorgen erlebten Beamten der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis eine wahrlich eigenartige und in gewisser Weise ekelhafte Verkehrskontrolle. 

Am Morgen des 18. Juni kontrollierten Polizisten in Lüdenscheid den Fahrer eines Kleintransporters. Die erfahrenen Beamten waren der Meinung, dass der Fahrer Anzeichen aufzeigte, welche auf den Konsum von Drogen hindeuten könnten. 

Deshalb baten die Beamten den Mann um einen Drogenvortest. Dieser zeigte sich damit einverstanden und verschwand mit einem kleinen Becher im Gebüsch.  "Er brauchte ungewöhnlich lange und kehrte etwas beschämt zurück", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. 

Unwissenheit oder Witzbold?

Als der Mann zurückkehrte befand sich im Becher allerdings kein angeforderter Urin, sondern eine andere Flüssigkeit. Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als der Mann ihnen tatsächlich das Gefäß mit Sperma überreichte. Da diese Probe für unbrauchbar erklärt wurde, griffen die Beamten auf einen Speicheltest zurück. 

Und es wird noch besser: Der Speicheltest fiel negativ aus und so konnte der Mann "erleichtert", wie es von den Polizisten beschrieben wird, weiterfahren. Der Mann hatte folglich auch bei einer Urinprobe nur wenig zu befürchten.

Warum der Mann jedoch zuerst sein Sperma abgeben wollte, bleibt unbeantwortet. Ob Unwissenheit oder Witzbold - strafrechtliche Konsequenzen braucht der Mann nicht zu fürchten. 

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Quelle: rosenheim24.de

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