Straßenbau mit Sex-Streik erzwungen

Bogotá - Kein Verkehr, kein Sex. Weil sie eine Straßenreparatur durchsetzen wollten, griffen kolumbianische Frauen zu einem ungewöhnlichen Mittel - mit Erfolg.

Mit einem 110-tägigen Sex-Streik haben die Frauen der Stadt Barbacoas im Westen Kolumbiens die dringend benötigte Reparatur einer Verbindungsstraße in die 250 Kilometer entfernte Regional-Metropole Pasto erzwungen.

Am Dienstag war es soweit: Transportminister Germán Cardona und Gouverneur Antonio Navarro Wolff gaben den Startschuss für das Bauvorhaben, das fast 18 Jahre auf Eis gelegen hatte. Die 280 Frauen, angeführt von Richterin Barybell Silva, beendeten ihren Sex-Streik und ließen die Ketten fallen, die sie während ihrer Aktion symbolisch getragen hatten.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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