Vorsicht: 

Zehn fiese Bewerbungsfragen, die Sie provozieren sollen

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Bleiben Sie cool, wenn Ihnen Personaler fiese Fragen stellen.

Personaler schocken Bewerber gerne mit unvorhergesehenen Fragen. Wir haben für Sie ein paar knifflige Beispiele gesammelt, auf die Sie gefasst sein sollten.

Bewerber, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, bereiten sich inzwischen akribisch auf die üblichen Standardfragen der Personaler vor: Was haben Sie in Ihrem letzten Job gemacht? Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen? Welche Ziele haben Sie? Diese werden Zuhause akribisch einstudiert und im Gespräch heruntergerattert. Doch wie soll der Personaler so herausfinden, wie Sie wirklich sind?

Drei Taktiken, um Bewerber aus der Reserve zu locken

Personaler stellen deshalb gerne fiese Fragen, die Bewerber aus der Reserve locken sollen. Laut dem amerikanischen Unternehmensberater Jim Roddy, der auf due.com verschiedene Taktiken für Recruiter vorstellt, fallen diese Fragen in drei Kategorien: 

  • unangenehme Fragen stellen,
  • den Bewerber kritisieren oder 
  • ein sogenanntes "Ablehnungs-Interview" führen.

Wir haben für Sie einige fiese Bewerbungsfragen zusammengetragen. Auf diese oder ähnliche Fragen sollten Sie sich mental schon mal einstellen, wenn Sie in ein Bewerbungsgespräch gehen:

Zehn fiese Bewerbungsfragen: 

1. "Wurden Sie schon einmal gekündigt?" 

2. "Wie sind Sie mit einem genervten oder frustrierten Kunden umgegangen?"

3. "Bei welchen Firmen bewerben Sie sich sonst noch?"

4. "Nennen Sie ein Beispiel, als Sie sich nicht gut mit einem Mitarbeiter verstanden haben. Wie haben Sie das Problem gelöst?"

5. "Haben Sie in Ihrem Lebenslauf überall die Wahrheit gesagt?"

6. "Was haben Sie erst kürzlich über sich selbst gelernt?"

7. "Was war der letzte Punkt, in dem Sie und Ihr Chef unterschiedlicher Meinung waren? Wie haben Sie beide das Problem gelöst?"

8. "Was halten Sie bisher von dem Bewerbungsgespräch?"

9. "Ich finde, Sie antworten viel zu ungenau. Können Sie sich bitte präziser ausdrücken?"

10. "Lassen Sie uns darüber sprechen, inwiefern unsere Interessen nicht übereinstimmen und uns darauf einigen, wie diese Probleme gelöst werden sollten. Wenn wir uns nicht auf einen Plan einigen können, um ein Problem zu lösen, ist es besser, das jetzt herauszufinden und gleich getrennter Wege zu gehen, anstatt das erst zu tun, wenn Sie bereits sechs Monate oder ein Jahr im Unternehmen sind."

Mehr dazu: Ist das die vielleicht gemeinste Bewerbungsfrage? 

Fiese Bewerbungsfragen: Cool bleiben ist alles

Der beste Ratschlag, den man Bewerbern in diesem Fall geben kann ist: Cool bleiben. Ihr Gegenüber will Ihnen mit diesen Fragen nichts Böses, sondern nur herausfinden, wie Sie reagieren: Bleiben Sie ruhig oder werden Sie nervös? Steigt Ihnen die Zornesröte ins Gesicht oder können Sie über die Fragen sogar herzhaft lachen? Wer das verstanden hat, geht sicher gelassener in sein nächstes Vorstellungsgespräch.

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Von Andrea Stettner

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