Die Tricks des Tesla-Chefs 

So treibt Elon Musk seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen an

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Elon Musk beschäftigt viele hochmotivierte Mitarbeiter bei SpaceX und Tesla.

Tesla-Chef Elon Musk soll ein richtiges Arbeitstier sein. Dasselbe soll er auch von seinen Mitarbeitern verlangen. Doch wie motiviert er sie?  

Tech-Guru Elon Musk wäre nicht so erfolgreich, wenn er nicht 100 Prozent für seine Firmen geben würde. Insider munkeln, er würde um die 100 Stunden pro Woche arbeiten. Seine Zeit teilt er unter Tesla, Space X und seinen anderen Projekten auf. 

Und auch seinen Mitarbeitern soll er einiges abverlangen. Doch zwingt Musk sie zu unzähligen Überstunden und übt Druck auf sie aus? Ein ehemaliger Angestellter meint: Nein, ganz und gar nicht. Josh Boehm, ein ehemaliger Ex-SpaceX-Mitarbeiter, gibt im Online-Forum Quora seine Erfahrungen über die Firmenkultur preis.

SpaceX: Motivierte Mitarbeiter dank außergewöhnlicher Firmenkultur

"Niemand, insbesondere nicht Elon, zwingt euch dazu, viel und lange zu arbeiten", verrät er den anderen Nutzern. Hinter der Motivation, alles für das Unternehmen zu geben, steckt viel mehr eine richtig gute Firmenkultur, welche die Mitarbeiter bei der Stange hält. Ein paar Beispiele gefällig? Kostenloses Abendessen, Kaffee oder Frozen Yoghurt, ein professioneller Masseur, um Verspannungen loszuwerden - und natürlich unzählige Feiern und Events, wie zum Beispiel Kino-Besuche. 

Auch Promis sollen sich hin und wieder im Büro blicken lassen. "Eines Tages sah ich, wie Elon Musk am Nebentisch mit Jennifer Aniston zu Mittag aß. Und ich habe mal Joseph Gordon-Levitt auf der Toilette getroffen", so Boehm. Ein netter Ansporn, für den man doch gerne ins Büro geht. 

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Team stachelt sich gegenseitig zu Höchstleistungen an

Neben diesen netten Annehmlichkeiten, wird bei Space-X natürlich auch noch gearbeitet. Dabei spielt das Team eine wichtige Rolle: "Ihr wollt niemanden enttäuschen und diejenigen, die hart arbeiten, werden respektiert", verrät Boehm. 

Doch nicht Musk zwingt seine Mitarbeiter, möglichst hart und lange zu arbeiten. Im Großraumbüro stacheln sich die Kollegen vielmehr gegenseitig an, ihr Bestes zu geben: "Ihr seht, dass alle anderen hart arbeiten und wisst, dass sie euch auch sehen. Manchmal scherzen wir und fragen, ob jemand halbtags arbeitet, wenn er früh das Büro verlässt — um 19 Uhr — oder 'nur' eine 50- bis 60-Stunden-Woche hingelegt hat."

Bei diesem Arbeitsklima wundert es nicht, dass die Burnout-Rate bei SpaceX ziemlich hoch sein soll, wie Boehm behauptet. Nur wer seinen Job wirklich liebt und in seiner Arbeit aufgeht, hat also eine Chance, langfristig dort zu arbeiten. 

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Von Andrea Stettner

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