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Studie

Offene Stellen im Handwerk bleiben lange unbesetzt

Beim Beruf des Automobilkaufmanns ist die Anzahl neuer Stellen enorm gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte
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Beim Beruf des Automobilkaufmanns ist die Anzahl neuer Stellen enorm gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte

Winzer, Brauer, Automobilkaufleute oder Kürschner: Diese Fachleute sind gesucht. Doch für Betriebe ist es oft schwer, die Stellen zu besetzen. Das zeigt nun auch eine Studie.

Berlin (dpa/tmn) - Das Handwerk braucht für die Besetzung offener Stellen teils deutlich mehr Zeit als andere Branchen. Das zeigt eine Analyse der Online-Plattform Joblift von mehr als 14 Millionen Stellenanzeigen aus den vergangenen 24 Monaten.

Im Schnitt dauert es demnach 40 Tage, bis eine Stelle im Handwerk besetzt ist - das sind 7 Tage mehr als auf dem deutschen Arbeitsmarkt insgesamt. Negativer Spitzenreiter sind dabei kaufmännische Handwerksberufe: 47 Tage dauert es hier im Durchschnitt, bis eine Stelle besetzt ist. In der Lebensmittelbranche sind es 41 Tage.

Allerdings gibt es in beiden Branchen auch mit das größte Wachstum: Bei den kaufmännischen Handwerksberufen ist die Zahl neuer Stellen von einem Jahr aufs andere zum Beispiel um 41 Prozent gestiegen, in der Lebensmittelbranche sogar um 47 Prozent. Besonders begehrt sind dabei zum Beispiel Automobilkaufleute sowie Bierbrauer und Winzer.

Im Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe zeigt die Analyse von Joblift dagegen ein umgekehrtes Bild: Hier dauert es zwar nur 31 Tage, bis eine Stelle besetzt ist - allerdings ist das Wachstum mit 16 Prozent auch deutlich niedriger. In vielen traditionellen Berufen geht das Jobangebot sogar zurück, bei den Kürschnern etwa.

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