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Studie

Nur wenige Schüler ziehen Pflegeberufe in Betracht

Gute Bezahlung, freie Wochenenden und viel Freizeit - das sind für Schüler die wichtigsten Faktoren bei der Berufswahl. Anforderungen, die der Pflegeberuf nicht erfüllen kann. Foto: Oliver Berg
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Gute Bezahlung, freie Wochenenden und viel Freizeit - das sind für Schüler die wichtigsten Faktoren bei der Berufswahl. Anforderungen, die der Pflegeberuf nicht erfüllen kann. Foto: Oliver Berg

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist groß. Bei den Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen soll sich laut Bundesregierung daher einiges ändern. Wie attraktiv der Pflegeberuf derzeit ist, zeigt eine Schülerbefragung.

Berlin (dpa/tmn) - Kaum ein Schüler ist daran interessiert, später einen Beruf in der Pflege zu ergreifen. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), für die deutschlandweit 1532 Schüler befragt wurden.

Nur 6 Prozent der Befragten gab an, sich später «sehr wahrscheinlich» für einen Beruf in der Kinderkrankenpflege, der allgemeinen Krankenpflege oder in der Altenpflege zu entscheiden. Am wenigsten attraktiv ist für die Jugendlichen dabei mit 2,6 Prozent die Altenpflege, das Interesse an der allgemeinen und der Kinderkrankenpflege war mit 3,6 Prozent nahezu gleich groß. Für Schüler, die die Hochschulreife anstreben, fallen die Werte insgesamt noch geringer aus.

Die Studie zeigt darüber hinaus: Eigenschaften, die den Jugendlichen bei der eigenen Berufswahl wichtig sind, schreiben sie nicht den Pflegeberufen zu. Darunter fallen unter anderem eine gute Bezahlung, freie Wochenenden und genügend Freizeit.

Mitteilung ZQP

Studienergebnisse zum Download

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