Jobzufriedenheit

Ist mein Job der richtige? Diese acht Fragen zeigen es Ihnen

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Ist mein Job noch der Richtige für mich - oder soll ich lieber wechseln? Diese Frage können Sie ganz leicht beantworten.

Der Chef ist mal wieder doof, die Kollegen nerven? Jeder kennt diese Tage, an denen er am liebsten alles hinwerfen würde. Doch ist eine Kündigung sinnvoll?

Der Job sollte im besten Fall einem Spaß machen. Doch seien wir mal ehrlich: Nicht jeder stolziert jeden Tag hochmotiviert ins Büro. Sobald man sich aber regelmäßig zur Arbeit quält und schon der bloße Gedanke an den nächsten Tag einem den Schlaf raubt, sollte man sich Gedanken machen, ob der Job wirklich der Richtige für einen ist. 

Acht Fragen, die Ihnen helfen, ob Ihr Job der Richtige ist

Tami Rosen, Vizechefin für den Bereich Mitarbeiter beim Auskunftsdienst Quora, hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht. Sie meint: Um herauszufinden, ob mein Job noch zu mir passt, genügen acht Fragen.

1. Wie motiviert gehe ich jeden Tag zur Arbeit?

2. Arbeite ich mit Leidenschaft an meinen Aufgaben?

3. Habe ich das Gefühl, etwas bewirken zu können?

4. Fordert mich mein Job? 

5. Lerne ich im Job etwas dazu und wachse ich an meinen Aufgaben? 

6. Will ich zukünftig mehr Verantwortung übernehmen und aufsteigen?

7. Macht mir die Arbeit in der Firma und mit meinen Kollegen Spaß?

8. Teile ich die Werte meiner Firma?

Mehr dazu: Was wünschen sich Mitarbeiter von ihrem Chef? Eine Studie gibt Antworten.

Was bezwecken diese acht Fragen?

Die Karriere-Expertin zielt mit diesen Fragen auf drei wichtige Aspekte ab, an denen Mitarbeiter ihre Jobzufriedenheit messen können:

  • Die Fragen 1, 2 und 3 helfen Ihnen dabei, zu beurteilen, ob Ihnen Ihre Arbeit Spaß macht und Sie das Gefühl haben, etwas erreicht zu haben. 
  • Frage 4, 5 und 6 gibt Ihnen ein Gespür dafür, ob Sie sich zukünftig in dieser Firma sehen und ob Sie Zeit und Mühe in Ihren Job stecken wollen.
  • Die letzten beiden Fragen zielen darauf ab, ob Sie in die Firma und in Ihr Team passen.

Mentor oder enger Freund kann helfen, seine Situation zu analysieren

Auch ein Mentor kann laut Rosen helfen, sich über diese Fragen im Klaren zu werden. Das kann auch ein enger Freund oder ein Familienmitglied sein, der Ihnen auch seine Perspektive auf Ihre Situation schildert. 

Sie selbst habe damit schon positive Erfahrungen gemacht, als ihr jemand klar gemacht habe, dass sie nicht im richtigen Job sei und andere Optionen in Betracht ziehen solle. "Es war zunächst überwältigend, weil ich mich in meiner Rolle ziemlich wohl fühlte (oder zumindest dachte ich, dass ich es war)", so Rosen. "Im Nachhinein weiß ich, dass es das beste Feedback war, das ich je bekommen habe, weil es mich zur nächsten Gelegenheit geführt hat, die sogar noch besser war als die Aktuelle. Wenn ich mich nur auf meine eigene Sichtweise verlassen hätte, hätte ich nie die Chancen erhalten, die danach kamen."

Wer sich in seiner Firma oder dem Team nicht wohl fühlt, wird es eben schwer haben, etwas zu erreichen. Wenn dies auch nach geraumer Zeit im Job nicht der Fall ist, muss man auch ehrlich zu sich sein und notfalls die Reißleine ziehen. 

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Von Andrea Stettner

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