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Ziele erreichen

Große Herausforderungen im Job in kleine Teilstücke gliedern

Prof. Hiltraut Paridon ist Professorin für Medizinpädagogik an der University of Applied Health Sciences in Gera. Foto: SRH Hochschule für Gesundheit
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Prof. Hiltraut Paridon ist Professorin für Medizinpädagogik an der University of Applied Health Sciences in Gera. Foto: SRH Hochschule für Gesundheit

Ist eine Aufgabe im Beruf sehr umfangreich, kann sie zunächst erdrückend wirken. Man fragt sich, wie man das alleine schaffen soll. Dann hilft es, das große Projekt in kleine Teilstücke zu unterteilen.

Gera (dpa/tmn) - Eine komplette Wohnung renovieren oder einen komplizierten Vortrag vorbereiten: Manche Arbeitsaufgaben können einen im ersten Moment regelrecht erschlagen.

Es hilft dann, solche Herausforderungen für sich selbst in machbare kleinere Teilstücke aufzuteilen, wie Prof. Hiltraut Paridon erklärt. «Um eine Aufgabe zu meistern, muss man sich daran binden. Man bindet sich aber nur an Ziele, die man auch erreichen kann», erläutert die Professorin für Medizinpädagogik an der University of Applied Health Sciences Gera.

Konkret heißt das zum Beispiel mit Blick auf den Auftrag, eine Wohnung zu renovieren: Was genau ist zu tun? Den Boden erneuern, die Wände streichen, neue Armaturen anbringen. Diese Teiletappen scheinen für sich schon greifbarer und lassen sich Stück für Stück abarbeiten.

Der wissenschaftliche Hintergrund für die Empfehlung ist die sogenannte Zielsetzungstheorie. Manche Führungskräfte verstehen sie Paridon zufolge jedoch falsch: «Sie verwechseln herausfordernde Ziele mit so hoch wie möglich gesteckten Zielen.» Daran binden sich Mitarbeiter aber nicht unbedingt, da sie nicht erreichbar scheinen.

Ein weiterer Rat der Expertin lautet: Wer zu viele Aufgaben zu erledigen hat, sollte den Mut haben, «Nein» zu sagen und Aufträge auch mal ablehnen. Denn sonst wird nichts so richtig fertig.

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