Gehaltsverhandlung

Mehr Gehalt? Diese zwei Wörter sollten Sie Ihrem Chef nie sagen

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Liefern Sie Ihrem Chef bei der Gehaltsverhandlung richtig gute Argumente.

Gehaltsverhandlungen gehören zu den meist gehassten Augenblicken im Berufsleben. Doch mit den richtigen Worten können Sie einiges herausholen.

"Wann bekomme ich endlich mehr Gehalt?", denken wohl viele sehnsüchtig, wenn sie ihre Gehaltsabrechnung in Händen halten. Von allein tut sich da leider nichts. Vielmehr müssen Sie Ihren Chef um eine Gehaltserhöhung bitten. Und das ist leichter gesagt als getan, denn wer sich hier falsch ausdrückt oder verhält, wird seinen Vorgesetzten nicht überzeugen können.

Gehaltsverhandlung: Was Sie laut Experten nie sagen dürfen

Matthias Kopiske ist Gehaltsexperte beim Personalberater Kienbaum und weiß, wie Sie das Thema Gehalt geschickt angehen - und vor allem, was Sie auf gar keinen Fall sagen dürfen: "Der größte Fehler ist, aus der persönlichen Situation heraus einen Wunsch nach mehr Gehalt zu fordern. Ihr solltet nie sagen: 'Ich brauche'", wie er dem News-Portal HuffingtonPost verrät. 

Stattdessen sollten Sie Ihrem Chef klar machen, dass Sie mit Ihrer Arbeit die Firma voranbringen, einen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten. "Es ist zwar eine etwas platte Weisheit, aber sie gilt: Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler", wie er weiter sagt. Soll heißen: Nur wenn Ihr Chef sieht, dass Sie eine Bereicherung für die Firma sind, wird er sich dies auch etwas kosten lassen und eine Gehaltserhöhung springen lassen.

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Zu viel Geld zu verlangen, kann nach hinten losgehen

Was Sie laut Kopiske ebenfalls nie machen dürfen ist, zu viel Geld zu verlangen: Wenn Sie zu viel wollen, "dann kann das verbrannte Erde hinterlassen und das Verhältnis nachhaltig belasten", weiß der Experte. Außerdem könne, wenn Mitarbeiter zu oft nach mehr Gehalt fragen würden, der Eindruck entstehen, dass es keine Relation zur eigenen Entwicklung habe. Und das schade mehr, als dass es etwas bringe. 

Halten Sie den Ball also flach und verlangen Sie nie mehr als 10 Prozent Ihres aktuellen Gehalts - realistisch gesehen ist eine Gehaltserhöhung von drei fünf Prozent drin. Es sei denn, Ihre Position verändert sich stark und Sie übernehmen wesentlich mehr Verantwortung als bisher. Dann haben Sie aber auch richtig gute Argumente, um mehr Geld zu verlangen.

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Von Andrea Stettner

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