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Ein Headhunter rät

Bevor Sie eine Bewerbung abschicken, sollten Sie sich diese Frage stellen

Wo soll ich mich nur bewerben? Diese Frage führt Sie auf den richtigen Karriereweg.
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Wo soll ich mich nur bewerben? Diese Frage führt Sie auf den richtigen Karriereweg.

Wer eine neue Stelle sucht, verschickt oft mehr als 100 Bewerbungen. Doch wer den richtigen Job finden will, muss sich dafür vor allem eine Frage stellen.

Auch, wenn Sie bereits verzweifelt nach einem neuen Job suchen: Bei der Bewerbung gilt Klasse statt Masse. Schließlich müssen nicht nur Sie zum Unternehmen passen - sondern auch das Unternehmen zu Ihnen. 

Klasse statt Masse: Bewerben Sie sich bei "würdigen Unternehmen"

Stattdessen machen sich Bewerber viel zu viele Sorgen, ob Sie den perfekten Lebenslauf mitbringen - und verschicken massenhaft E-Mails an jedes nur entfernt passende Unternehmen. Die Erfahrung hat auch der amerikanische Headhunter Nick Corcodilos gemacht, der auf seiner Website "Ask the Headhunter" Bewerbern hilft. Und er weiß auch, welche Folgen dieses Verhalten hat: "Jobsuchende, die Stellenangebote nicht prüfen, werden wie billige Ware gehandelt". 

Dabei sollte es eigentlich anders herum sein: "In einem wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt sind es die Arbeitgeber, die sich Gedanken machen sollten, ob sie sich richtig verhalten", meint der Experte weiter. Deshalb sollten Sie jedes Unternehmen genau prüfen, bei dem Sie sich bewerben wollen und sich stets diese Frage stellen: "Hat mich das Unternehmen wirklich verdient?"

Das klingt zunächst gewagt und auch etwas überheblich. Doch da Massenmails ohnehin nur selten erfolgreich sind, ersparen Sie sich auf diese Weise viel Zeit, Mühe und auch die Enttäuschung, wenn es zu einer Absage kommt. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die wirklich "würdigen" Unternehmen, rät Corcodilos.

Auch interessant: Dieser eine Satz steigert Ihre Jobchancen im Vorstellungsgespräch massiv.

Video: Bewerbungs-Mythen

"Testen Sie den Arbeitgeber, bevor er Sie testet.“

Um diese "würdigen" Arbeitgeber herauszufinden, rät der Headhunter, sich an diese fünf Regeln zu halten:

1. Suchen Sie Jobangebote.

2. Testen Sie das Unternehmen: "Bevor Sie Ihren Lebenslauf oder Ihre Online-Bewerbung abschicken, können Sie den direkten Kommunikationsweg des Unternehmens austesten. Schicken Sie ein paar gute Fragen - über den Job, das Unternehmen, den Personaler, die Produkte des Unternehmens, den Bewerbungsprozess, sogar die Gehaltsspanne."

3. Haken Sie nochmals nach, stellen Sie weitere Fragen. "Testen Sie den Arbeitgeber, bevor er Sie testet."

4. Das Unternehmen hat Sie nicht überzeugt? Dann bewerben Sie sich nicht.

5. Die Antworten haben Sie überzeugt? Dann bewerben Sie sich dort.

Lesen Sie auch: Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um die Bewerbung.

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Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Vorsicht bei unbekannten Anrufen: Betrüger geben sich in Frankfurt wieder als Polizisten aus.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

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