Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erklärt

Fajitas, Quesadillas, Burritos, Chimichangas - Was ist eigentlich der Unterschied?

Tortillas aus Weizen und Mais finden viel Verwendung in der mexikanischen Küche.
+
Tortillas aus Weizen und Mais finden viel Verwendung in der mexikanischen Küche.

Beim Blick auf die Speisekarte beim Mexikaner können die verschiedenen Namen für ähnliche Gerichte verwirrend sein. Hier sind die Unterschiede...

Gerollt, geklappt, Weizentortilla, Maistortilla, weich oder knusprig – die mexikanische Küche kennt viele verschiedene Varianten, gefüllte Tortillas zu essen. Was man dann nach seiner Bestellung beim Mexikaner tatsächlich serviert bekommt, kann also etwas verwirrend sein. Damit Sie keine Überraschungen erleben, kommt hier die Übersicht.

Gefüllte Tortillas: Burritos

Gerollt und komplett geschlossen werden Burritos gegessen. In einen weichen, großen Tortilla aus Weizenmehl wird die Füllung fest eingerollt. So sind sie auch ideal als Snack und Fast-Food für unterwegs – die mexikanische Variante der Leberkäs-Semmel also. Die würzigen, deftigen Burritos sind meist gefüllt mit Hackfleisch, Bohnen, Reis und Käse. Die Varianten sind endlos, eingerollt wird, was gefällt. Es gibt also auch vegetarische oder vegane Varianten oder Burritos mit Hähnchen.

Burrito heißt übrigens "Eselchen". Die Herkunft dieser Bezeichnung ist umstritten. Sie soll entweder daher rühren, dass die Ecken des Burritos wie Eselsohren aussehen, oder der gerollte Burrito wie ein Lastenpaket aussieht, das ein Esel trägt.

Weiterschlemmen: Saftiges Coleslaw - Mit diesem Rezept gelingt Ihnen die leckere Grill-Beilage sofort

Chimichangas - Deadpools Lieblingsessen

Fans von Deadpool, dem sarkastischen Anti-Helden aus dem Marvel-Universum, kennen Chimichangas auf jeden Fall. Ohne die Tex-Mex-Spezialität ist der Mann im roten Overall nicht vorstellbar und so müssen auch Fortnite-Spieler für das Deadpool-Spezial* natürlich Chimichangas suchen. Aber was ist das eigentlich? Das ist schnell erklärt. Bei Chimichangas handelt es sich schlicht um frittierte Burrritos. Sie werden zunächst wie herkömmliche Burritos hergestellt und dann in heißem Fett knusprig ausgebacken. Kein Wunder, dass Deadpools Herz für Chimichangas schlägt.

So rollen Sie Tortillas selbst: Fajitas

Während Burritos fertig gerollt serviert werden, sind Fajitas die "Selbstbau-Variante". Wenn Sie in einem mexikanischem Restaurant einen Fajita bestellen, steht vor dem Genuss also erstmal die Arbeit. Sie bekommen meist mehrere kleine Tortillas aus Weizenmehl und die Zutaten einzeln serviert und müssen die Weizenfladen dann befüllen und rollen. Das gelingt nicht immer so sauber und geschickt, wie bei den Profis, dafür kann man sich die Fajitas aber ganz individuell zusammenstellen. Meist besteht die Füllung aus Fleisch, Paprika, und Tomatensoße. Dazu werden saure Sahne, Salsa, Salat, Käse und Guacamole gereicht, die Sie als Beilage oder direkt im Fajita verwenden können.

Fertig gefüllt? So rollen Sie einen Fajita:

  1. Platzieren Sie die Füllung mittig auf dem Tortilla.
  2. Schlagen Sie nun die untere Hälfte nach oben um und drücken Sie sie dann nach unten, um die Füllung zusammenzuschieben.
  3. Schlagen Sie nun eine Seite (so können Sie den Fajita durch die offene Seite noch weiter befüllen) oder beide Seiten um und fangen Sie an, von unten nach oben zu rollen. Dabei drücken Sie den Fajita fest zusammen, bis er komplett aufgerollt ist.
  4. Und genießen...

Quesadillas - geklappte Tortillas

Nach dem ganzen Rollen kommt nun eine ganz andere Variante. Quesadillas werden geklappt und mit reichlich Käse zubereitet. Dazu wird der Weizenfladen in eine Pfanne erwärmt und mit Käse bestreut. Ist dieser geschmolzen, kommt die Füllung dazu und nochmal Käse. Dann wird der Fladen zugeklappt und serviert. Gefüllt werden Quesadillas meist mit Hühnchen, Gemüse und Schinken, aber auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hauptsache Käse...

Tortillas mit Sauce: Enchiladas

Komplett anders zubereitet werden Enchiladas. Im Gegensatz zu den vorherigen Varianten besteht diese mexikanische Köstlichkeit aus weichen Mais-Tortillas. Diese werden gefüllt, gerollt und dann in einer Auflaufform mit Soße übergossen und gebacken. Enchiladas sind also fast die mexikanischen Cannelloni al Forno.

Da ist es aber auch schon vorbei mit den Unterschieden, denn bei der Füllung ist wieder erlaubt, was Ihnen schmeckt. Sogar Rührei ist möglich. Die Mexikaner verwenden hauptsächlich Hähnchen und eine fruchtig-würzige Tomatensoße oder die typische Mole - ein scharfe, braune Soße, die Schokolade und viele Gewürze enthält. Manchmal werden die Enchiladas auch mit Käse überbacken.

Auch lecker: Schichtfleisch – So gelingt Ihnen das berühmteste Dutch Oven Rezept im Backofen

Video: Dieses Baby will unbedingt einen Burrito

Knusprige Tortillas: Tacos

Allseits bekannt und beliebt sind Tacos. Die Tex-Mex-Variante ist außerhalb Mexikos am weitesten verbreitet: Dabei werden kleine, harte Schiffchen oder Muscheln aus Maistortilla mit Rohkost, Hackfleisch oder anderen gebratenen Fleischsorten gefüllt und mit scharfer Salsa gewürzt. Dazu wird meist Guacamole und Limette serviert. Die Kombination aus knackiger Schale und würziger, frischer Füllung schmeckt himmlisch und deshalb sind Tacos sehr beliebt. In Amerika gibt es sogar den "Taco-Tuesday". Die Tacos werden mit den Fingern gegessen. In Mexiko selbst bezeichnen Tacos dagegen einfach gefüllte und dann geklappte oder gerollte Tortillas, die mit Fleisch, Fisch und Gemüse gefüllt sind.

Jetzt sind Sie bestens für Ihren nächsten Besuch beim Mexikaner gerüstet. 

Buen provecho!

Lesen Sie auch: Dieser einfache, köstliche Bohnensalat ist die perfekte Beilage

ante

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

* tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Kommentare