"Hamburgische Münze"

Checken Sie schnell Ihren Geldbeutel: Diese alten DM-Münzen sind ein Vermögen wert

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Oftmals lässt die Prägestätte auf seltenen D-Mark-Münzen auf einen hohen Sammlerwert schließen.

17 Jahre nach Einführung des Euro sollen noch immer 13 Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Wer eine mit besonderen Merkmalen besitzt, hat ein kleines Vermögen zuhause liegen.

Wussten Sie, dass die alten DM-Pfennige, die Sie noch in einem Regal im Kasten liegen haben, mehrere tausende Euro wert sein könnten? Wenn nicht, dann sollten Sie die alten Geldstücke schnell nochmal herauskramen und genauer inspizieren.

Bis zu 5.000 Euro: Diese D-Münzen sind heute ein kleines Vermögen wert

17 Jahre nach der Einführung des Euro sollen schließlich noch 13 Milliarden D-Mark im Umlauf sein, die heutzutage enormen Sammlerwert besitzen. Der Grund dafür: Sie besitzen besondere Merkmale, die sie sehr selten machen. Folgende Münzen sind ein kleines Vermögen wert:

1. 2-Pfennig-Münze von 1969

Diese Münze soll 1968 oder 1969 produziert worden und heute bis zu 5.000 Euro wert sein! Bis 1968 bestand sie aus reinem Kupfer, bis 1969 wurden 500 Exemplare geprägt, die sich noch im Umlauf befinden sollen. Das macht sie so wertvoll. Später wurde das Material gegen kupfer-plattiertes Eisen ausgetauscht. Wichtig zu beachten ist auch das Prägezeichen der Prägestätte. Steht auf der Münze der Buchstabe "J", handelt es sich hierbei um eine seltene "Hamburgische Münze", die eine besondere Eigenschaft aufweist: Sie reagiert nicht auf Magneten.

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2. 1-DM-Münze von 1954

Diese Münze stammt aus Karlsruhe, genauer gesagt aus der Prägestätte "G". Je nach Zustand sollen Sammler für dieses schöne Stück bis zu 1.200 Euro hinblättern.

3. 5-DM-Münze von 1958

Haben Sie eine dieser Münzen, die zudem mit der Prägung "F" versehen sind? Dann Glückwunsch, dann sind schon mal bis zu 500 Euro drin. Mit dem Prägestempel "J" ist die 5-DM-Münze sogar bis zu 4.000 Euro wert. Schließlich ist sie so wieder als "Hamburgische Münze" gekennzeichnet. Dadurch verweist sie auf die altehrwürdige Münzprägeanstalt, die bereits im Jahr 834 gegründet worden ist.

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4. 50-Pfennig von 1950

Befindet sich auf einem 50-Pfennig-Stück der Schriftzug "Bank Deutscher Länder" statt "Bundesrepublik Deutschland" dürfen Sie sich ebenfalls die Hände reiben. Der legendäre Rundling ist sehr begehrt, vor allem wenn er aus der Prägestätte Karlsruhe ("G") stammt. Diese sind in den letzten Jahren teurer geworden - so blättert mancher Liebhaber schon mal bis zu 600 Euro dafür hin. Der Grund: Es handelt sich dabei um eine besondere Fehlprägung, bei der eine alte Schablone verwendet wurde.

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jp

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