Überraschend

Dieser Mann fordert sofortiges Bitcoin-Verbot - prompt fällt Kurs

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Werden andere Regierungen Chinas Verbot von Bitcoin-ICOs folgen?

Während Bitcoin bereits die 11.000 Dollar-Marke anpeilt, werden die Stimmen der Kritiker immer lauter. Nun sogar mit einer absurden Forderung.

Entweder man hasst ihn oder man liebt ihn: den Bitcoin. Die Digitalwährung ist gerade in aller Munde – bei den Anhängern bis hin zu den Kritikern. Es scheint, als würde sich in der Finanzwelt alles nur noch um das Kryptogeld drehen. Zu Recht, wie es scheint. Schließlich schießt der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Monaten geradezu in die Höhe – manche Finanzexperten vermuten sogar, dass er noch vor Jahresende die 11.000 Dollar-Marke (etwa 9.000 Euro) knacken wird.

Goldgräberstimmung rund um den Bitcoin: Wird die Blase bald platzen?

Das lässt viele Anleger in einen wahren Goldrausch verfallen - in der Hoffnung, ebenfalls ein großes Stück vom Krypto-Kuchen abzusahnen. Andere, vor allem aus dem traditionellen Finanzgeschäft, glauben, dass die gigantische Blase bald platzen werde. Ihre Argumente gegen Bitcoin: zu extreme Kursschwankungen, zu unsicher und zu wenig reguliert. Doch Bitcoin-Fans werfen zum Beispiel der US-Großbank JP Morgan Chase wiederum vor, dass sie Kryptowährungen nur als starke Konkurrenz sehen und deshalb so schlecht reden.

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Von dem man das nicht erwartet, ist sicherlich der renommierte Ökonom Joseph Stiglitz. Der amerikanische Nobelpreisträger, der 2001 mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde, hat sich nun ebenfalls in die Bitcoin-Debatte eingemischt. Doch was er zu sagen, überrascht: Stiglitz ist der Ansicht, dass Bitcoin "keinerlei sinnvolle soziale Funktion erfülle". Die Digitalwährung sei viel zu undurchsichtig. Ein Grund mehr für den renommierten Wirtschaftsprofessor der Columbia University ein Vorgehen des Gesetzgebers gegen die Cyberwährung zu fordern: "Mir scheint, er müsste verboten werden", warnte Stiglitz jetzt sogar.

Nobelpreisträger will Bitcoin-Verbot - extreme Kursschwankungen stressen Anleger

Die krassen Kursschwankungen vergangenen Mittwoch (29. November) von fast 20 Prozent hielten Anleger zumindest in Atem. Auf der Online-Handelsbörse Bitstamp wurden einen Tag darauf sogar Spitzenwerte von 10.618 Dollar (8.978 Euro) erreicht – um nur kurz darauf auf das Tagestief von 9.000 Dollar (7.550 Euro) zu fallen.

Auch interessant: Bitcoin soll bald die 11.000 Dollar-Marke knacken - so verdienen Sie daran mit.

Doch Bitcoin-Fans argumentieren bei solchen Schwankungen oftmals damit, dass sich der Kurs jederzeit wieder rasch erholt habe. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht – was Krypto-Gegner wie Stiglitz immer wieder von neuem entgegenhalten.

Was Stiglitz im Detail über den Bitcoin zu sagen hat, erfahren Sie hier im Video:

Lesen Sie hier, wie eine Geschichte über einen verloren gegangenen PIN-Code den Bitcoin in Frage stellt.

jp

Diese Finanzgurus attackieren Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

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