Einst das größte Schiff der Welt

"Imperator" sorgt in "Bares für Rares" für Furore: Sie glauben nicht, wie viel er wert ist

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Das einstig größte Schiff der Welt mit dem klangvollen Namen "Imperator" sorgte bei Lichter & Co. für Entzücken.
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Bei dem Anblick dieser Rarität geraten Lichter und Händler in Wallung: Ein Verkäufer brachte eine Kostbarkeit, die am Ende alle Erwartungen bei weitem übertraf.

So etwas hatte Horst Lichter in seiner Karriere als Fernsehmoderator von "Bares für Rares" noch nie gesehen. Kein Wunder also, dass er beim Anblick dieser Kuriosität nicht schlecht staunte. Ein Verkäufer hatte doch tatsächlich einen alten Dampfer mit ins Pulheimer Walzwerk gebracht! Allerdings nicht das riesige Original, sondern als Retro-Wetterstation.

Wetterstation sorgt in "Bares für Rares" bei Lichter und Händlern für Entzücken

Und die war so liebevoll verziert, dass Lichter ganz verzückt danach war. "Das gefällt mir wirklich gut. Das sieht sehr, sehr schön aus", so der Trödel-Moderator fasziniert. "Das ist unglaublich dekorativ und man kann es auch noch gebrauchen." Der Besitzer des "Dampfers", Helmut Kemski aus Erbach-Lauerbach, hatte die Wetterstation 30 Jahre über seinen Schreibtisch hängen - doch nun muss das antike Stück der Moderne - genauer gesagt, einem Flachbildfernseher - weichen.

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Das Familien-Erbstück gehörte einst der Tante von Kemskis Frau. Deren Mann war 1881 geboren und um die Jahrhundertwende auf dem abgebildeten Kreuzfahrtschiff Chefkoch. Diese Info brachte Lichter, der selbst Chefkoch war, selbstverständlich so richtig in Wallung.

Doch auch die Expertise von Sven Deutschmanek wertete die Rarität nochmal mächtig auf: So diente das Abbild des "Imperators", des damals größten Schiffs der Welt, nicht nur als Thermometer, sondern auch als Baro- und Hygrometer.

"Imperator": Das einst größte Schiff der Welt löst Mega-Händlerschlacht aus

Doch viel mehr wäre das Motiv des "Imperators" für Sammler interessant, so Deutschmaneks abschließende Einschätzung. Deshalb schätzte er den Wert der Wetterstation auf etwa 1.000 Euro. Und obwohl Lichter das schöne Stück am liebsten selbst gekauft hätte, überreichte er dem Verkäufer schweren Herzens die Händlerkarte.

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In der Händlerrunde angekommen, waren die Händler auch sofort Feuer und Flamme. "Ich hab da schon den Richtigen im Auge", erklärte Fabian Kahl. Walter Lehnertz startete schnell wieder mit den üblichen 80 Euro: "Das ist es auf jeden Fall wert, das Ding." Doch auch Kollege Wolfgang Pauritsch hatte ein Auge auf die Retro-Rarität geworfen und bot schnell 700 Euro. Es kam zur Händlerschlacht. Doch am Ende bekam Kahl doch noch den Zuschlag - und zwar für genau den Betrag, den auch der Experte geschätzt hatte: 1.000 Euro.

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jp

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