Der Faschingshochzeit am 7. Februar steht nun nichts mehr im Wege

Zamschmusen der damischen Herzen

Die ganze Blosn stößt an auf die erfolgreiche Kuppelei. Foto hpf

Aschau - "D' Hand zum Bund fürs Leben" geben sich am Sonntag, 7. Februar, die tugendhafte Jungfrau Walburga Stoakramer und der ehrbare Jüngling Eugenius Schraazndratza.

Doch bevor dies der Hochzeitslader neulich auf der Scheuerer Alm bekannt geben konnte, waren die Vermittlungskünste des Schmusers gefragt. Zusammen mit der Braut kam dieser auf die Alm, um die Hochzeit auszumachen.

Die Eltern des Bräutigams waren mit einer Aussteuer von 30000 Mark nicht zufrieden. Die Brauteltern zierten sich zunächst, etwas obendrauf zu legen. Aber die Mutter des Bräutigams, Scholastika Schraazndratza, spielte ihre Verhandlungskünste aus.

Obwohl der Stoakramer Hof bloß "a kloans Sachl" ist und die Walburga nicht unter die Haube gebracht wird, gaben die Brauteltern schweren Herzens den Vorderungen nach. So stand nach harten Verhandlungen eine Aussteuer von 35000 Mark fest.

Dazu gibt es noch zwei tragende Säue, einen Schlittenwagen, den die Großeltern der Braut dazugaben, und den Handgaul Josef. Überglücklich konnten sich die Walburga und der Eugenius zum ersten Mal in den Armen liegen.

Als dann der Wuiner sein Schmusegeld bekam, wurde der Hochzeitstermin mit dem Pfarrer abgesprochen und für den 7. Februar bekannt gegeben.

hpf/Waldkraiburger Nachrichten

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