"Ü-30-Faschingsparty im Badria"

Neue Highlights gegen Aussterben der Wasserburger Narrenzeit

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Die Mädels der Stadtgarde bei ihrem letzten Auftritt als Harlekins im Badriazzo. 
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Wasserburg - Lang ist's nicht mehr hin: Pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr starten die Narren wieder in die Faschingszeit. Welche Highlights hält die kommende Saison diesmal für Faschingsbegeisterte bereit? 

"Wen der Faschingsvirus einmal gepackt hat, der kommt nie wieder davon los." Diesen Satz hört man nur zu oft von faschingsbegeisterten Narren. Und kommt dann noch die Tatsache dazu, dass man über viele Jahre hinweg den Wasserburger Fasching maßgeblich mitgestaltet hat, hält einen während der fünften Jahreszeit nichts mehr auf dem Sofa. So zumindest sehen es die Organisatoren und Vereinsvertreter der Wasserburger Narrenzeit. 

Aber was passiert, wenn keiner mehr in Wasserburg zum Fasching gehen kann, weil es keine Veranstaltungen mehr gibt? Ein Horror-Szenario für alle Liebhaber der närrischen Zeit - und Grund genug für die Verantwortlichen, aktiv zu werden. 

Ein paar "Faschingsinfizierte" steuern entgegen 

Tatsächlich trifft bei der Faschingszeit in Wasserburg die Devise zu "früher war alles besser". Zum Vergleich: 1982 wurden 17 Faschingsbälle von Wasserburger Vereinen organisiert, 2017 nur noch „Wasserburg wackelt“, veranstaltet von der Stadtgarde. "Und auch dieser letzte Ball wackelte leider bedenklich", bedauern die Veranstalter. Sie wollen die "gute alte Faschingszeit" wieder zurück in die Innstadt holen.

Die Organisatoren und Vereinsvertreter des Wasserburger Faschings: (v.l.n.r.:) Markus Obergehrer (Stadtkapelle, Nadine Voggenauer (Stadtgarde Wasserburg), Michelle Schnaible,  Wolf Poertzler, Robert Stegmaier (Lederergmoa),  Michaela Riedl, Thomas Ettenhuber, Sepp Mayrhofer (Faxenclub), Rosi Kroner.

Beim ersten Treffen entstand aus dem gemeinsamen Wunsch, den Fasching nicht aufzugeben, die Idee eine neue Veranstaltung durchzuführen, bei der man nicht nur in Nostalgie schwelgt, sondern auch der Zeit geht. Raus kam dabei in vielen Diskussionen und kreativen Ideen die "Ü-30-Faschingsparty im Badria". Stattfinden wird sie am 27. Januar 2018.

Bisher gelang es den Organisatoren, bei denen es sich um die ehemaligen Gardepräsidenten/innen Rosi Kroner, Michaela Riedl, Thomas Ettenhuber, Wolf Poertzler und den Faxenpräsidenten Sepp Mayrhofer handelt, folgende Vereine für das Konzept zu begeistern und mit in´s Boot zu holen: 

  • Wasserburger Stadtgarde
  • Ehemaligengarde (Organisator)
  • Faxenclub
  • Lederergmoa
  • Wasserburger Stadtkapelle

Die "Ü-30-Faschingsparty im Badria" ist aber bei weitem nicht das einzige, das sich die Verantwortlichen überlegt haben für die kommende närrische Saison. Weitere Informationen folgen.

Organisatoren und Vereinsvertreter Fasching Wasserburg/mb

Quelle: rosenheim24.de

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