Rauschende Ballnacht

+
Sie begeisterten in der voll besetzten Aschauer Festhalle mit ihrem Gardemarsch 2010: Die Aschauer Garde.

Aschau - Einen Orden und ein Bussi von der Faschingsprinzessin - Mehr wollte der Aschauer Bürgermeister Werner Weyerer gar nicht haben für seinen Rathausschlüssel.

Lesen Sie hier den Originalbericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Rauschende Ballnacht

Gegen einen Orden und ein Bussi der Prinzessin händigte Aschaus Erster Bürgermeister Werner Weyerer beim Inthronisationsball der Aschauer Faschingsgilde in der Festhalle Hohenaschau den Goldenen Schlüssel des Aschauer Rathauses an das regierende Prinzenpaar Prinz Anton VI., "edler Herrscher über Gold und Diamanten", und ihre Lieblichkeit Prinzessin Karin I., "zauberhafte Blütenfee aus dem Reich der Blütenträume".

"Nun kann ich ja beruhigt bis Mitte Februar in Urlaub gehen. Ich weiß das Rathaus in den nächsten Wochen in guten Händen", so Weyerer und wagte noch eine Bitte: "Bringt mir die Schlüssel rechtzeitig zurück. Wir haben in diesem Jahr noch so viel zu tun."

Die Aschauer Festhalle war mit zahllosen Luftballons fantasievoll dekoriert und beim 36. Inthronisationsball der Aschauer Faschingsgilde gut besucht. Die Ballbesucher erlebten auf der Bühne ein perfekt aufeinander abgestimmtes Prinzenpaar - er in der Uniform eines weißen Husaren und sie in einem feuerroten Prinzessinnenkleid mit enger Korsage - das zunächst einen wunderschönen, gefühlvollen Prinzenwalzer und später einen temperamentvollen Showtanz brachte.

Vor dem Prinzenwalzer zeigte die Aschauer Prinzengarde zur Freude der Damen und zum Entzücken der Herren auf den vorderen Plätzen den "Gardemarsch 2010". Hofmarschall a.D. d.R.

Sebastian Bichler führte mittlerweile zum neunten Mal durch den langen Abend und war wieder einmal durch nichts aus seinem bewährten Nicht-Konzept zu bringen. Den beiden Elternpaaren des Prinzenpaares empfahl er in den kommenden Wochen nachsichtig mit den Hoheiten zu sein, sie müssten sich auf ihre meist abendlichen Vorhaben tagsüber entsprechend vorbereiten.

Prinz Anton VI. muss mit seinen Aufgaben als Herrscher über den Aschauer Fasching noch besser vertraut gemacht werden; doch dürfte ihn nach dem glanzvollen Krönungsball mit dem wunderschönen gelungenen Prinzenwalzer, den vielen Ordensverleihungen und ebenso vielen Bussis links und rechts künftig nichts mehr erschüttern. Ihre Lieblichkeit Prinzessin Karin kennt den Fasching genau: sie kommt aus der sturm- und feuererprobten Aschauer Garde; im vergangenen Jahr führte sie diese Garde noch an und kommandierte ihr Mädchen-Dutzend als Gardemajor. Sie kennt damit alles rund um den Fasching, das Lächeln, die Auftritte und das Repräsentieren. Beide sind auch im wirklichen Leben miteinander verbandelt und bestens aufeinander eingespielt, für alle Ballbesucher war das besonders deutlich beim vollendeten Prinzenwalzer zu spüren. Seit August haben beide in der Tanzschule Kesmarki ihren Prinzenwalzer und Showtanz geprobt. Ebenfalls seit August üben die zwölf Gardistinnen bereits auf ihren großen Auftritt hin. Unter dem Kommando von Gardemajor Monika Ruhsamer haben sich mit Anna Schmid, Anna Staudacher, Christine Schnell, Claudia Mehlhart, Katharina Ziegler, Lisa Winkler, Maria Schmid, Niki Hirner, Regina Müller, Theresa Thaurer und Verena Sperger wieder ein Dutzend Mädchen in der Garde zusammengefunden.

Das letztjährige Prinzenpaar, Prinz Anton V. und Prinzessin Katharina I., übergab den Nachfolgern die Insignien der Macht über die Faschingsgilde. Die Band "Einfach so" spielte den Aschauern nach den obligatorischen Ordensverleihungen noch bis spät in die Nacht auf.

reh/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser