Das Prinzenpaar aus dem Märchenland

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Bad Endorf - Traditionell lüftete die Endorfer Faschingsgilde auch in diesem Jahr das Geheimnis um das Faschingsprinzenpaar verpackt in einen Festabend im Kultursaal Bad Endorf.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch den 1. Präsidenten Günter Mrazek und den Hofmarschall Paul Arnold folgte bereits der erste Höhepunkt. Die „Matrosen“ der Endorfer Kindergarde, den „Girlys“, zogen im Rahmen ihres Showtanzes 2011 einen Schiffbrüchigen an Bord, der sich letztendlich als der neue Kinderprinz herausstellte. Zusammen mit seiner Prinzessin Katharina (Katharina Vodermaier, Halfing) wird Prinz Dominik (Dominik Hudritsch, Prutting) die Faschingswelt der kleinen Endorfer regieren. Wortgewandt und witzig wurden alle Tänzerinnen und Tänzer vom neuen Hofmarschall Maxi vorgestellt. Auch in diesem Jahr haben die Trainerinnen Simone Borchert und Mirjam Zang diesen Tanz liebevoll einstudiert. Besonderer Dank gilt dem Engagement der Vorstandschaft der Girlys und den Eltern.

Auf ungewohnte Art präsentierte sich heuer die Endorfer Prinzengarde vor. Mit dem Ratespiel „Dingsda“ erklärten die neuen Gardemädchen Begriffe aus Bad Endorf und dem Endorfer Faschingsleben, die vom Publikum, insbesondere von der Endorfer Bürgermeisterin, Frau Unverdorben, und deren Gatten erraten werden durften. Marsch und Showtanz der neun Gardemädchen um Gardeleutnant Sylvia Scheck werden heuer zum ersten Mal beim Bürgerball zu sehen sein.

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Ein Novum in der Endorfer Faschingsgilde ist im Fasching 2011 die Jugendgarde. Die 12 jungen Damen im Alter bis zu 17 Jahren zeigten einen fetzigen Showtanz zur Musik von „Rihanna“ und „Lady Gaga“, ebenfalls einstudiert von den Trainerinnen Simone Borchert und Mirjam Zang. Damit kann erstmals in der 39-jährigen Geschichte der Endorfer Faschingsgilde die Lücke zur Erwachsenengarde geschlossen werden.

Mit „Steckerlfisch und Schlagsahne“ (Angelika Aschbacher und Christian Haller) gaben zwei alte Bekannte dem Publikum wieder die Ehre. Unnachahmliche Beobachtungen und Parodien aus dem Alltagsleben brachten die Gäste ein ums andere Mal zum Toben. Nach der Verlosung vieler Sachpreise der Endorfer Geschäftswelt wurde der Saal von dem Magier Marco Stehböck in Klein-Las Vegas verwandelt. Schwebende Tische, sich verwandelnde Geldscheine und magische Kartentricks sorgten für knisternde Spannung und Verblüffung im Saal.

Natürlich ließen sich auch die Endorfer Elferräte nicht lumpen und führten die Zuschauer heuer zurück ins Jahr 1980. Zur Musik aus dem gleichnamigen Film zeigten die Endorfer „Blues Brothers“ einen mitreißenden Showtanz der besonderen Art, erdacht und einstudiert von Petra Berghammer und Peter Heinrichsberger. Der ganze Saal konnte dann bei der vehement geforderten Zugabe zum Mitmachen animiert werden. Diese Show der Endorfer Elfer dürfte im kommenden Fasching wohl noch häufiger zu sehen sein. Natürlich dürfen beim „11.11.“ auch die Endorfer Geschehnisse des vergangenen Jahres nicht ganz außer Acht gelassen werden. Erstmals in diesem Jahr nahm der „Gschwendtner“ alias Mario Kögl, musikalisch unterstützt von Stephan Schmid und Johannes Thusbaß, auf spitzzüngige Art Missgeschicke und Ereignisse in Form von Gstanzl aufs Korn. Damit hatte er die Lacher wieder mal auf seiner Seite.

Kurz vor Mitternacht steuerte der Abend dem Höhepunkt zu. Die Geschichte, erdacht und gelesen von Klaus Kögl, führte den Präsidenten der Faschingsgilde auf der Suche nach einem Prinzenpaar zum Türsteher „Gud-tin-ymus“ (Ähnlichkeiten mit den Endorfer Bürgermeistern sind rein zufällig) an die Pforte zum Märchenland. Nach einigen Fehlversuchen wurde die Hoffnung erfüllt und das Endorfer Faschingsprinzenpaar 2011 war gefunden: Prinz Andi (Andi Arnold aus Almertsham, 21 Jahre, von Beruf Gärtner bei der Stadt Bad Aibling) und Prinzessin Sandra (Sandra Ganserer aus Bad Endorf, 20 Jahre, von Beruf Angestellte in der Verwaltung der Therme Bad Endorf) werden die Endorfer durch den kommenden Fasching führen. Beide beteuerten in ihrer ersten Ansprache ans Faschingsvolk ihre Freude auf den kommenden langen und sicherlich anstrengenden Fasching, verbunden mit dem Wunsch auf ein zahlreiches Erscheinen bei den Endorfer Faschingsveranstaltungen.

Begleitet von den Grußworten und Glückwünschen der ersten Bürgermeisterin, Gudrun Unverdorben, ging der kurzweilige Abend in eine lange Nacht über.

Pressemeldung Endorfer Faschingsgilde

Quelle: rosenheim24.de

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