Hochadel feiert kurioses Ja-Wort

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Hochzeitsgabe der besonderen Art: Sogar ein Pferd erhielt das durchlauchte Brautpaar.

Mietraching - "Miadakin" war am Freitag der Mittelpunkt Europas. Grafen, Fürsten und Freiherrn, aber auch Bäcker, Kuchästutzer und Jäger trafen sich zur Hochzeit des Jahres.

Sogar das englische Königshaus wagte sich nach Oberbayern. König Elisabeth II. mit Prinz Philipp sowie Prinz Charles und seine Camilla mischten sich unters Volk. Grund war die durchlauchte Faschingshochzeit, zu der Prinzessin Stefawitschka Zarenjungfer von Taiga zu Tanga (Stefan Strauß) und Prinz Christiano Reisaraiu del Torro Rosso denn Sievillja (Christina Nitsch) riefen.

Das Brautpaar, Prinz Christiano und Prinzessin Stefawitschka, beklatschen die vielen tollen Einlagen an diesem Abend.

Zu einer Veranstaltung der besonderen Art lud der GTEV "Edelweiß" heuer wieder nach Mietraching ein. Jeder - ob adlig oder nicht - wollte Prinzessin Stefawitschka und Prinz Christiano die Ehre erweisen. Tolle Stimmung und viele Einlagen machten aus dem bunten Treiben einen lustigen und gelungenen Abend. Schon beim Einzug der Gäste in die Weinstubn - jeder Gast erhielt ein Glas Met - wurde dem holden Brautpaar gehuldigt.

Adel unter sich: Camilla feierte ausgelassen mit Prinz Charles in Miadakin. Ebenfalls mit dabei: Queen Elisabeth II. und Gemahl Phillip.

Bei den Gratulationen fand sich dann auch so manches originelle Geschenk für das Brautpaar. Selbst der verarmte Adel ließ sich nicht lumpen und schenkte alte Kerzenständer und manch weiteren Unrat. Als die Zimseer das Brautpaar dann mit Ziach und Gitarre abholten und zusammen mit Zeremonienmeister Josef Merk in den Saal führten, ging es nahtlos zum großen Hochzeitsfest über. Merk schilderte, unter dem Staunen der Leute, den Lebensweg des Brautpaares. Eine erste Unstimmigkeit kam dann beim Hochzeitswalzer auf. Der Prinz wollte kein spanisches, die Prinzessin aber auch kein russisches Lied. "Dann tanzen wir auf italienisch", entschied der Zeremonienmeister. Und während sich Prinzessin Stefawitschka und Prinz Christiano auf dem Tanzparkett vergnügten, war das Kranzlpaar mit dem Anstecken der Hochzeitssträußl der über 200 Hochzeitsgäste beschäftigt.

"Trinket aus, schenket ein", das beifallsumrauschte Lied der Maxlrainer Jäger.

Einlagen und Ehrentänze brachten die Stimmung schnell auf den Höhepunkt. Ob das nun die Maxlrainer Jäger mit ihrem Lied "Trinket aus, schenket ein" oder der "Nachwuchs" der Edelweißer waren, die Einlagen waren beifallsumrauscht. Das traf auch auf die spanische Hofreitschule zu, die aus Wien nach Miadakin kam, und ihre Reitkünste auf dem Tanzparkett zum Besten gab.

Stehenden Applaus bekam die Hofreitschule, die extra aus Wien angereist kam.

Zwischen den vielen Einlagen spielten die Zimsseer für jeden Geschmack pfundig auf: Bayerisches, Internationales, Oldies und Stimmungslieder wechselten sich in harmonischer Weise ab. Da konnte auch Vorstand Hubert Weigl, der das bunte Treiben von der Bar aus verfolgte, zufrieden lächeln. So feierten Jung und Alt an diesem Abend ausgelassen miteinander, so dass manchem auch nach der Verabschiedung des Brautpaares das Nachhausegehen schwer fiel, obwohl es schon weit nach Mitternacht war.

Das Brautpaar des Abends allerdings lebt, gut unterrichteten Kreisen zufolge, mittlerweile wieder getrennt.

Faschingshochzeit in Mietraching

ws

Quelle: rosenheim24.de

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