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Gaudiwurm mit vielen tollen Ideen

Der neue Schwimmsteg auf der Fraueninsel zerfällt immer wieder in seine Einzelteile.
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Der neue Schwimmsteg auf der Fraueninsel zerfällt immer wieder in seine Einzelteile.

Breitbrunn - Das Wetter passte wunderbar, als sich nach zwei Jahren am gestrigen Faschingsdienstag wieder ein Gaudiwurm durch Breitbrunn schlängelte.

Fast 25 toll geschmückte Festwagen und mehrere originell maskierte Fußgruppen gaben dem Zug ihr Gepräge. Einige Tausend Zuschauer hatten ihre Freude an dem Spektakel.

Offensichtlich nicht alle Geschäfte laufen schlecht in Breitbrunn.

Mehrere Festwagen kamen auch aus der Umgebung. Über einen Prinzenwagen mit Garde und Hofstaat aus Aschau freuten sich die Zuschauer ganz besonders. Sehr schön war, dass an örtlichen Themen kein Mangel bestand - und dass die Faschingsfreunde sie treffend darstellten.

Wacht Breitbunn auf?

Ihrer Befürchtung, dass Breitbrunn offensichtlich zu einem "Geisterdorf" wird, brachten geich mehrere Gruppen zum Ausdruck. Eine Frage lautete: "In Broadbrunn gibt's koa Apothekn mehr, wo kriang mia unsre Pflasterl her?" Dagegen machte auf einem anderen Wagen scheinbar der Totengräber mehr Umsatz: "Alle Geschäfte schließen, aber wir sprießen."

Wo gibt's Pflasterl?

Den Anfang des Zuges machte eine Fußgruppe mit lautstarker Musikbegleitung, die sich freute, dass es jetzt keine Erdgasbohrung im Langbürgner See gebe. Die Firma RAG müsse gehen - "da bleibt es schön". Ein "Begleitfahrzeug" sollte die strengeren Regeln vermitteln, die bei den Faschingszügen jetzt gelten. Die Gruppe erinnerte an die "schönen alten Zeiten"...

Das Drama um den Bau des öffentlichen Schwimmsteges auf der Fraueninsel wurde gleich dreimal treffend dargestellt: "Der Inselbürgermeister hat einen Riesenschreck und schon wieder ist der Schwimmsteg weg."

Was für eine Begleitung!

Prächtiger und origineller als vor zwei Jahren, so die Meinung vieler Festzugbesucher, war der diesjährige Gaudiwurm. Nicht thematiert hatten die Faschingsfreunde allerdings ein ganz aktuelles Problem: die geplante Mehrzweckhalle in Breitbrunn. Offensichtlich hatte sich einer auf den anderen verlassen.

Dem Zug folgten Faschingsfeiern auf dem Dorfplatz - der Jugendclub Breitbrunn-Gstadt als Veranstalter des Zuges hatte dort eine große Bar aufgestellt - und schließlich im Gasthaus "Koniwirt".

th/Chiemgau-Zeitung

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