Weiberfasching im Gasthaus Hinterecker

Ampfing: "Was täten wir ohne die Frauen"

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Ampfing - Heiß, heißer, am heißesten: Der Weiberfasching im Gasthaus Hinterecker war mal wieder ein absoluter Höhepunkt der Ampfinger Faschingssaison.

Heiß, heißer am heißesten – so ging es beim Weiberfasching der Katholischen Frauengemeinschaften des Pfarrverbands Ampfing zu. Eingeladen hatte dazu dieses Mal die KFD Ampfing/Salmanskirchen. Schon lange vor dem offiziellen Beginn fanden viele Faschingsbegeisterte den Weg ins Gasthaus Hinterecker, um ja einen Platz zu erwischen. Der Weiberfasching in Ampfing ist bekannt für seine tollen Aufführungen, die durch die einzelnen Gemeinschaften geboten werden.

Pfarrer Ringhof als Frauenschwarm

Glück hatte Pfarrer Martin Ringhof, denn das Feiervolk nahm ihn in der Rolle des charmanten italienischen Fußballspielers auf. Hier umgarnte er sogleich die Frauen mit Komplimenten. Der Ausspruch „Was täten wir ohne die Frauen?“ entlockte den Anwesenden viel Jubel. Da machte es auch nichts aus, dass er hinzufügte: „Da wären die Kirchen leer.“ Als erste Einlage trat er dann gleich auf die Bühne und sang für die Feiermeute ein unsinniges Lied, bei dem es – wie kann es anders sein? – natürlich um die Frauen ging.

Ampfing: Weiberfasching im Gasthaus Hinterecker

Warum den "Sandlern" die Schlafplätze ausgehen

Wie schwer es Penner in Ampfing haben, zeigte der erste Sketch, den die Frauengemeinschaft Ampfing/Salmanskirchen bot. Obwohl die Mülltonnen gut gefüllt sind – bei so manchen Prominenten aus der Gemeinde, gibt es fast keine Schlafgelegenheiten mehr. Der Grund, so die erbosten „Sandler“, ist, dass in und um den Ort alles zubetoniert wird. Wie schnell man dann auch auf der Straße landen kann, das erfuhr Pfarrer Martin Ringhof am eigenen Leibe. Da bei ihm wohl zurzeit die Heizung nicht gehe, wurde er kurzerhand von den Damen eingekleidet und sie zogen dann gemeinsam los, um ein warmes Plätzchen zu suchen.

„Atemlos“ unterwegs in der Nacht sind zur Zeit die Heldensteiner Waldfeen. Diese treiben auf dem Glatzberg ihr Unwesen und beobachten von dort aus entrüstet die Vergehen der Gemeinden im Pfarrverband. Prominent wurde es, als aus Rattenkirchen Herbert und Schnipsi in den Saal kamen. Bei ihnen verlief der Heilige Abend anders als gedacht, denn sie mussten unter schwierigen Umständen den Weihnachtsbraten in der Mülltonne suchen.

Hühner freuen sich über Autobahntunnel

Den Letzten Auftritt des Abends legten dann die Zangberger Hühner hin. Als verrücktes Hühnervolk brachten sie so manche Hühnerweisheit an den Tag. Auch ging ein Dank an Bürgermeister Ottmar Wimmer für den „Wimmertunnel“, der es ihnen ermöglicht, auch auf der anderen Seite der A94 nach Würmern zu graben.

Den musikalischen Part hatten wieder die Subway Strings übernommen. Mit ihrem Musikmix lagen sie goldrichtig, denn von der ersten bis zur letzten Minute waren die Tanzflächen übervoll und verwandelten sich zum tobenden und hüpfenden Hexenkessel. Die Stimmung kochte und alle machten bis zum Schluss mit – egal, ob an den Tischen geschunkelt wurde oder ob sich der Saal zu Polonaise aufmachte.

stn

Quelle: rosenheim24.de

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