Das Ende vom Räuber Hiasl

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Neumarkt-St. Veit - Nach wochenlangem Umtreiben in Neumarkt und Umgebung wurde der Räuber Hiasl endlich im Wald gestellt.

Rund 5000 tausend Besucher erlebten, wie am Sonntag zuerst die Kurfürstlichen Jäger versuchten, die Räuberbande in ihrem Versteck zu überraschen. Als das fehlschlug, kam der Kurfürst Maximilian selbst mit einer Kompanie Soldaten des Generals Schedel. Nachdem ein Denunziant dem General das Versteck des Hiasl verraten hatte, konnte die Kompanie den Räuber gefangen nehmen.

Das Gefecht am Stadtplatz war ein Feldzug wie aus dem Lehrbuch der Militärakademie, weshalb Hiasl und seiner Bande keine Chance blieb. Obwohl sein Verteidiger Egbert Windhager bei der Verhandlung etliche weibliche Entlastungszeugen aufbringen konnte, überzeugten die Anklagepunkte des geistlichen Staatsanwaltes Eisenmann den Richter Lorenz Bauer und die Schöffen. Die fällige Hinrichtung wurde per Guillotine sofort vollzogen und die Räuber landeten für ihre Schandtaten alle im schweren Kerker.

Das Ende des Räuber Hiasl

Soldaten und Kurfürst kommen

Hiasls Ende

Neumarkt-St. Veit feiert das Ende vom Hiasl

Ein mehr als vierwöchiges Faschings-Freilichttheater fand vor 4000 Schaulustigen ein bekanntes Ende.

nz

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