So lang wie noch nie

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Keinen Rinderwahnsinn sondern gute Laune verbreiteten im vergangenen Jahr Faschingskühe auf einem der Wagen.

Mühldorf - Mit 51 Wagen und Fußgruppen haben sich so viele Teilnehmer wie noch nie für den Mühldorfer Faschingszug am Sonntag angemeldet. Darunter sind auch die Schäffler.

Franz Maier von der Stadt ist begeistert: "In den letzten 20 Jahren hatten wir noch nie einen so langen Zug", schwärmt er. 35 Wagen, dazu Fußgruppen, Musikkapellen und zwei Tonnen Guatln sollen den Mühldorfer Stadtplatz am Sonntag ab 13.30 Uhr in ein Narrenhaus verwandeln. Unter den Gästen sind fünf Prinzenpaare aus Neuötting, Tüßling, Waldkraiburg und Mühldorf mit prächtigen Wagen samt Gefolge und zum ersten Mal die Hohheiten aus Vilsbiburg. "Sie bringen 40 Leute mit", schwärmt Max Kammermeier von der Inntalia.

Bereits ab 12 Uhr gibt es Livemusik, die die Besucher auf das Faschingstreiben einstimmt. Nach dem Zug zeigen die Schäffler ihren Tanz vor der Bühne, bevor der Faschingsmarkt beginnt.

Die große Zahl der Wagen hat zu einer organisatorischen Änderung geführt, berichtet Kammermeier, der für die Inntalia den Zug organisiert: Die Faschingswagen dürfen nach dem Zug nicht mehr auf den Stadtplatz zurückkehren, sondern müssen am Stadtwall parken. "Sonst wäre der ganze Stadtplatz zu voll."

Mit der Maßnahme soll nach Angaben von Franz Maier die Sicherheit erhöht werden: "Wenn die Wagen wieder einfahren würden, käme es zu Staus und es würde viel zu eng." Platz aber soll bleiben, damit die Besucher des Faschingszugs ausgiebig bis 18 Uhr weiterfeiern können. Für die passende Musik sorgt die Liveband "Siebeng'scheit" aus Schnaitsee.

Die Zugteilnehmer stellen sich heuer sowohl am Stadtwall als auch auf der Luitpoldallee auf, die Zufahrt zu beiden Straßen für sie ist laut Maier nur aus Richtung Osten möglich und nicht über den Katharinenplatz von Westen her.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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