"Veitsgroma" durchbrechen Mauer aus Kartons

Rathaussturm: Wer ist der Eierwerfer?

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Die "Mauer" fiel, die "Veitsgroma" stürmten herein.
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Traunstein - Die Mauer der Stadtpolitiker aus Kartons war schnell durchbrochen: Fanfarenzug, Kindergarde und Power-Frauen stürmten ins Rathaus - und OB Kegel fragte sich, wer wohl das Ei warf.

Narren, Verwaltungsangestellte und Stadträte drängten sich am unsinnigen Donnerstag im Foyer des Rathauses: Werden es die "Veitsgroma" wohl schaffen, die Mauer aus Kartons zu durchbrechen, die man ihnen in den Weg stellte? Lang hielt der Widerstand von Oberbürgermeister Kegel nicht - Kindergarde und Power-Frauen zogen, angeführt vom Fanfarenzug um Günter Schroth, ein.

Christian Kegel macht den Spaß selbstverständlich mit. Der Oberbürgermeister zeigte sich mit einem aufgemalten, zerschlagenen Ei auf der (hohen) Stirn. Wer das wohl geworfen hat? "Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Gegner der Landesgartenschau oder der Güterhalle war", schmunzelte der Rathauschef.

Fotos: Rathaussturm in Traunstein

Nach dem Auftritt der kleinsten Narren der "Veitsgroma" und den Power-Frauen, die bei ihrem Auftritt drei verschiedene Kostüme zeigten, sollten die Stadtoberen auch noch etwas verspottet werden. Matthias Lapper war es, der sich als "Trottel" hinter dicken Brillengläsern versteckte. Angesichts der vielen Schulbauprojekte meinte er ironisch, dass die Stadt wohl "zu viele Kinderlein" habe. Und auch die Auseinandersetzungen um die Landesgartenschau sollten nicht unerwähnt bleiben: "Bürgerbegehren sind eine gute Sache, die man besser früher mache..."

xe

Quelle: chiemgau24.de

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