Stilvoll beschwingt in Burghausen

Weit über 1.000 Gäste feiern edlen Valentinsball

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Burghausen - Herausgeputzt, ideenreich und edel – wie aus der Zeit gefallen präsentierten sich die 1.200 Gäste beim Burghauser Valentinsball in der Samstagnacht, 30. Januar.

Auf drei Ebenen wurde eingetaucht in das Lebensgefühl von einst.Mehr als 75 Künstler begeisterten mit Musik, Poesie, Theater, Tanz und Show. Vom Bauchladen-Mädchen Nadine über die Akrobatin Ursula Geef bis zur Burlsesque-Schönheit Mama Ulita aus Leipzig, die die Hula-Hoop-Reifen schwungvoll zu bewegen wusste, waren die ganze Nacht über auf allen Ebenen des Stadtsaalgebäudes traumhaftschöne Einlagen zu erleben. 

Burghausens Bürgermeister, Hans Steindl, selbst verteilte Konfekt an die Gäste, die aus allen Altersstufen von 18 bis 70 zahlreich gekommen waren. Bereits zum wiederholten Mal stimmte sich die Kleinstadt an der Salzach mit Tanzkursen in Lindy Hop und Charleston sowie den Valentins Lichtspielen mit Live-Konzerten auf die große Ballnacht ein.Die Tanzkurse waren im nu proppenvoll, die Filmabende plus Konzerte lagen mit 370 Gästen im wunderschönen Anker-Filmtheater mit den bequemen, roten Plüschsitzen im Retrodesign auch ganz ordentlich im Rennen. 

Bereits seit acht Jahren frönen die Burghauser dem goldenen Zeitalter mit Perlenkette, Zigarettenspitze und wahlweise Zylinder oder Schiebermütze. In der Hafenbar „Rote Laterne“ traf ein Hauch von „Titanic“ auf leichte Mädchen und schwere Jungs. Anders im Ballsaal wo traditionell sehr stilecht in edler Abendrobe zu Livemusik getanzt oder den Tanzdarbietungen zugesehen wird. Wirklich besonders in diesem Jahr war im Salon de Tango „Cherry Casino & The Gamblers“ aus Berlin, die den Rhythmus der 40er Jahre nach Burghausen brachten. Selbst die Künstler waren begeistert vom Valentinsfest, das längst eine eigene Kategorie erreicht und mit Fasching über nichts mehr am Hut hat. Gerne flanierten Musiker und Tänzer vor und nach ihren Auftritten mit den Gästen von Bühne zu Bühne vorbei an Leinwänden mit Stummfilmen oder auf einen Plausch hinein ins neue Lesecafé. 

Valentins-Amüsement in Burghausen

Kein Wunder, dass die Sitzplatzkarten für den Ballsaal schon nach 30 Minuten vergriffen waren und auch die Flanierkarten dieses Jahr erstmals schon im Vorfeld komplett ausverkauft waren. Da kamen kurz vor knapp noch ein paar Ballfans ins Schwitzen, die sich nicht rechtzeitig um eine Karte bemüht hatten. Rechtzeitig für das neue Jahr angemeldet hat sich jedenfalls schon die langbeinige Burlesquetänzerin Mama Ulita, die völlig aus dem Häuschen war, was „die Bayern“ da so bieten: „Ich komme wahnsinnig gerne wieder“, flötete sie und verschwand in der Hafen-Kneipe.

Pressemeldung Kulturbüro der Stadt Burghausen

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