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Aus alten Weibern wurden fesche Madl

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Schon seit 1930 Tradition im Reichenhaller Ortsteil Karlstein: die Altweibermühle. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein.

Bad Reichenhall - Alle fünf Jahre ist es in Karlstein soweit: "Aus Alt mach Jung" lautet das Motto bei der Altweibermühle. Rund 2.000 Besucher umsäumten die Eisenbichlerwiese.

Den anwesenden Herren wird seitens des Trachtenvereins „Kranzlstoana“ Karlstein die Gelegenheit gegeben, sich von ihrer altgewordenen besseren Hälfte zu trennen und sie wieder in ein fesches junges Dirndl umzuwandeln. Rund 2.000 Zuschauer wohnten dem Spektakel hinter dem Bundeswehr-Offiziersheim einmal mehr bei. Die erste Altweibermühle fand bereits 1930 statt.

Rund 2.000 Zuschauer kamen.

Bei strahlendem Sonnenschein und Minus-Graden hatten zehn Männer ihre Weiber zur Verjüngerungskur angemeldet. Von Kopf bis Fuß wurden die Alten runderneuert, allerdings nur gegen reichlich Bezahlung beim Obermüllner. Von der Generalüberholung des gesamten Weibes, über das Ausbügeln sämtlicher Falten hin zur Verjüngung eines 75-jährigen Weibes zur 18-jährigen Jungfrau wurden alle Wünsche erfüllt. Das Geheimnis dieser Kur wird strengstens gehütet. Was im Inneren der Mühle geschieht, können die Zuschauer nur erahnen.

Die alten Weiberl werden zunächst mit einem Flaschenzug, meist kopfüber, nach oben in die Mühle gezogen. Sie verlassen die Mühle dann wieder über eine Rutsche - als junge fesche Madl.

Ein paar kälteresistante Gleitschirmflieger beobachten das Geschehen von oben und landeten schließlich beim Eisenbichler Hof.

bit / kb

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