Höllentor zum Fasching geöffnet

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Ampfing - Der Pfarrfasching war wie letztes Jahr auch wieder ein voller Erfolg. Dazu haben vor allem die zahlreichen Einlagen beigetragen.

Im letzten Jahr zeichnete es sich schon ab, dass der wieder neu ins Leben gerufene Pfarrfasching des Ampfinger Pfarrgemeinderats, einer der Highlights des Faschings in Ampfing wird. Eigentlich konnte man sich keine Steigerung mehr vorstellen, doch auch heuer übertraf der Ball wieder die Erwartungen der Verantwortlichen und dafür sorgten nicht zuletzt die vielen Einlagen. Im vollbesetzten Pfarrsaal, eröffnete Hausherr Pfarrer Martin Ringhof, zusammen mit der Gattin des Bürgermeisters, Christl Wimmer, den Tanzreigen.

Nach den ersten Tanzrunden trat Matthias Brandstetter als Wortreimer ala Willi Astor an das Rednerpult. Gekonnt hatte er alle 62 Ortsteile von Ampfing in Reimform aneinander gebracht und erntete viel Applaus dafür. Dunkel wurde es im Saal, als die Hexenschar der Katholischen Frauengemeinschaft Ampfing/ Salmanskirchen, in den Saal einzogen. In einer Kugel ließen sie das Gemeindeleben in Ampfing, Revue passieren. Angefangen von der neuen Währungseinheit den „Ampfinger Taler“, der Bürgermeisterkandidatur bis hin zu Umweltminister Dr. Marcel Huber, der jetzt vielleicht die Isen ausbaut- anstatt die Donau, dem geschulten Zauberauge entging einfach nichts. Gebraut wurde unter Jubel der Hexen ein besonderer schrecklicher Zaubertrank der Pfarrer, Bürgermeister und weitere Teilnehmer des Balles erst außer Gefecht setzte und dann mit Schwung wieder auf die Beine half, um das Geschehen in Ampfing durchzustehen.

Wohl hatte es sich auch bis in den hohen Norden- um die Beliebtheit des Ampfinger Pfarrballs durchgesprochen, denn Andrea Berg (Angelika Deissenböck) war gekommen, um ihre persönlichen Lieder - zugeschnitten für die Ampfinger Narrenschar, vorzutragen. Herhalten musste auch Gemeinderätin Gabi Herian, um bei einem Sketch den Pfarrer Martin Ringhof vortrug, mitzumachen. Bekannt für seine Sangeskunst unterhielt später Pfarrer Martin Ringhof die Gäste mit Klassikern wie Marina, Marina oder Che-Sera und dem Fliegerlied.

Die beiden Musiker „Die Borkis“ trugen nicht minder zum Geschehen des Balles bei, denn die Tanzfläche war dank des bewährten Musikmixes stets gut gefüllt. Wer mochte konnte sich für die Tanzrunden zu späterer Stunde oder auch als Unterlage für den Besuch an der Bar, mit Weißwürsten bestens stärken. Den auch an der Bar gab es kein durchkommen mehr und viele verbrachten bis zum frühen Morgen hier ein geselliges Dasein, ehe es nach Hause ging.

Pfarrfasching in Ampfing

Stn

Rubriklistenbild: © stn

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