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Ungewöhnlich, aber lecker

Zucchinibrot: ein saftiges Zucchini-Rezept zum Nachbacken

Lust auf ein saftiges Brot, das Ihre Brotzeit aufpeppt? Dann probieren Sie unbedingt dieses Zucchinibrot-Rezept zuhause aus.

Zucchini-Rezepte gibt es jede Menge und jetzt ist die perfekte Zeit, sie alle mal auszuprobieren, denn die Zucchini hat Hochsaison! Noch bis Oktober sollten Sie also beim Einkauf zuschlagen. Wonach ist Ihnen? Zucchinisuppe, frittierter Zucchini-Snack, Chips oder ein Zucchini-Salat? Sie sehen schon, die Auswahl ist groß. Aber haben Sie schon mal Zucchinibrot probiert? Ein eher ungewöhnliches Rezept, dabei passt Zucchini perfekt: Sie ist herzhaft und aromatisch, aber nicht zu penetrant im Geschmack. Und sie verleiht dem Brot besonders viel Saftigkeit. Neben dem grünen Gemüse machen auch weitere Zutaten wie Leinsamen und gemahlene Mandeln, die einen Teil des Mehls ersetzen, das Zucchinibrot zu einem gesunden Rezept. Sie sollten es also schnell nachbacken und probieren.

Zucchinibrot ist eine gesunde, leckere Alternative zu anderen Brotrezepten.

Zucchinibrot-Rezept: Die Zutaten

Portionen:Für 1 Brot
Backzeit:45 Minuten
Schwierigkeitsgrad:einfach
  • 200 g Mehl + 1 EL zum Bemehlen der Form
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 40 ml lauwarmes Wasser
  • 200 g Zucchini
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 20 g geschrotete Leinsamen
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 TL Brotgewürz
  • 1 Prise Salz

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

Rezept: So backen Sie Zucchinibrot

  1. Geben Sie das Mehl in eine Rührschüssel, machen Sie eine Kuhle hinein, in die Sie die Hefe bröseln. Geben Sie den Zucker und das Wasser hinzu und verrühren Sie alle, bis keine Klümpchen mehr im Teig sind. Lassen Sie den Hefeteig 30 Minuten an einem warmen Ort gehen.
  2. Waschen Sie die Zucchini, schneiden Sie beide Enden ab und reiben Sie sie grob mit einer Küchenreibe. Drücken Sie das Wasser vorsichtig aus den Zucchiniraspeln und gießen Sie die Flüssigkeit ab.
  3. Mischen Sie die Mandeln, die Leinsamen und das Olivenöl unter den Hefeteig. Kneten Sie den Teig gut durch.
  4. Nun geben Sie die Zucchiniraspeln, das Brotgewürz und die Prise Salz zum Teig. Je nachdem, ob er zu feucht oder zu trocken ist, geben Sie etwas mehr Mehl oder Wasser hinzu. Lassen Sie den Teig noch einmal für 20 Minuten gehen.
  5. Bemehlen Sie eine Kastenform (26 Zentimeter Länge) und geben Sie den Teig hinein. Backen Sie das Zucchinibrot bei 180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten. Vorheizen ist nicht nötig.

Danach können Sie die Form aus dem Ofen holen. Lassen Sie das Brot kurz abkühlen, stürzen Sie es dann aus der Form und lassen Sie es komplett auskühlen. Das Zucchinibrot schmeckt wie normales Brot mit einem Belag Ihrer Wahl, also zum Beispiel Butter, Aufstrichen und Co. Sie können es auch gut als Beilage zu Suppen, im Sommer zum Beispiel einer kalten Gazpacho, oder Salaten servieren. Guten Appetit!

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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