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Rezept

Braten Sie würzige Zucchinipuffer mit Feta – für echtes Griechenland-Gefühl

Die große Zucchinischwemme ist da. Gut, dass das kalorienarme, beliebte Sommergemüse so vielseitig ist. Probieren Sie diese würzigen Zucchinipuffer mit Feta.

  • Die Zucchini hat von Juni bis Oktober Saison.
  • Damit es nicht langweilig ist, braucht man vielfältige Rezepte.
  • Zucchinipuffer sind eine schnelle und kalorienarme Alternative zu herkömmlichen Kartoffelpuffern.

Man spricht nicht umsonst von einer Zucchinischwemme - jedes Jahr werden von Juni bis Oktober unzählige Zucchini reif und müssen geerntet werden, bevor sie zu groß und trocken werden. Je kleiner und jünger die Zucchini sind, desto aromatischer und saftiger sind sie auch.

Aber wie soll man die vielen Zucchini nur verarbeiten, ohne dass sie einem schon nach kurzer Zeit "aus den Ohren herauskommen"? Da das Gemüse so mild im Geschmack und leicht zu verarbeiten ist, lässt es sich in der Küche vielseitig verwenden. Sie können Zucchini füllen, backen, braten, grillen, einen frischen Zucchinisalat mit Feta daraus machen oder das Gemüse auch zu leckeren, knusprigen Zucchinipuffern verarbeiten. In dieser würzigen Variante mit Feta sind sie besonders lecker.

Zucchinipuffer sind einfach gemacht und eine leckere Alternative zu Kartoffelpuffern.

Rezept für Zucchinipuffer mit Feta: Diese Zutaten brauchen Sie

für 4 Portionen bzw. etwa 10 Zucchinipuffer:

  • 500 g Zucchini
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zweig Minze
  • eine Handvoll Petersilie (alternativ Dill)
  • 80 g Mehl
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 TL Backpulver
  • Saft einer halben Zitrone
  • 100 g Feta
  • Salz und Pfeffer
  • neutrales Pflanzenöl zum Braten (z.B. Sonnenblumenöl)

Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmlige Lebensmittel auf einem Kompost
Täglich werden mehrere Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeschmissen, einige davon aufgrund von Schimmel. Aber das muss gar nicht immer sein. © Astrid Gast/Imago
Warnschild mit Ausrufezeichen: Achtung signalisiert Vorsicht vor Schimmelpilzen auf Mehrkornbrot.
Schimmel macht sich gerade bei warmen Temperaturen und bei falscher Lagerung von Lebensmitteln schnell breit. Er ist jedoch nicht immer direkt ein Grund zum Wegwerfen! © Ralph Peters/Imago
Brot im Regal einer Bäckerei
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. ©  F. Anthea Schaap/Imago
Selbst gemacht Erdbeermarmelade in einem Weckglas. Daneben liegen drei aufgeschnittene frische Erdbeeren auf dem Tisch
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © Eva Gruendemann / imago
Frischkäse auf einem Brot
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!  © imago.studio/Imago
Milch- und Käseprodukte
Hartkäse ist hingegen eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © Philipp Brandstädter/dpa/Symbolbild
Nüsse
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.  © Markus Scholz/dpa
Verschiedene Gewürze
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © Bassi/Imago
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Salami hängen in einem Reiferaum (Symbolfoto)
Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. Hier ist der Schimmel gewollt. © Patrick Pleul/dpa
Tomaten
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © Mark1987 / Imago Images

Wie in Griechenland: So bereiten Sie Zucchinipuffer mit Feta ganz einfach zu

  1. Raspeln Sie die Zucchini und lassen Sie sie in einem Sieb etwas abtropfen.
  2. Legen Sie die Zucchiniraspeln dann auf ein sauberes Geschirrtuch, wickeln Sie sie ein und drücken sie gut aus. Je mehr Flüssigkeit Sie herausdrücken, desto aromatischer werden die Zucchinipuffer. Außerdem halten sie besser ihre Form. Seien Sie bei diesem Schritt also sorgfältig.
  3. Geben Sie die ausgepressten Zucchiniraspeln dann in eine Schüssel.
  4. Würfeln Sie die Zwiebel sehr fein.
  5. Hacken Sie die Kräuter.
  6. Mischen Sie das Mehl und das Backpulver.
  7. Geben Sie es zusammen mit den Zwiebeln, den Kräuter und dem Ei zu den Zucchiniraspeln.
  8. Salzen und pfeffern Sie das Ganze gut verkneten Sie alles zu einer Art Teig.
  9. Zerkrümeln Sie den Feta so klein wie möglich und kneten Sie ihn auch unter den Pufferteig.
  10.   Geben Sie so viel Öl in einer Pfanne, dass die Zucchinipuffer darin ausgebacken werden können, und erhitzen Sie es.
  11. Formen Sie nun aus dem Zucchinipufferteig kleine Kugeln, platzieren Sie diese im Öl und drücken Sie sie ein wenig platt.
  12. Braten Sie die Zucchinipuffer bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten von beiden Seiten.
  13. Braten Sie nach und nach alle Zucchinipuffer und lassen Sie sie auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen.

Tipp: Damit die bereits fertig gebratenen Zucchinipuffer nicht kalt werden, solange der Rest noch in der Pfanne ist, halten Sie sie auf einem Teller im Ofen warm. 50 Grad reichen hier aus. Diese Zucchinipuffer passen zu Grill- und Pfannengemüse, sind aber auch solo mit Tzaziki oder Kräuterquark sehr lecker.

Rubriklistenbild: © melima/Imago

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