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Zucchinischwemme

Kann man Zucchini einfrieren? So geht es am besten

Sie lieben Zucchini, haben aber zu viele gekauft oder geerntet? Kein Problem: Mit unseren Tipps lassen sich Zucchini einfach einfrieren.

Auch wenn es Zucchini das ganze Jahr über im Supermarkt zu kaufen gibt: Eigentlich hat das grüne Gemüse in Deutschland nur im Sommer Saison. Gartenbesitzer werden es gemerkt haben: Aktuell herrscht eine regelrechte Zucchinischwemme. Sie wissen auch schon gar nicht mehr, wohin damit? Schon alle Rezepte mit Zucchini ausprobiert – vom Zucchinisalat mit Feta bis zum frittierten Zucchini-Snack? Dann heißt die Lösung ganz klar: haltbar machen. Das geht hervorragend durch Einfrieren. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Aber wie klappt das Einfrieren bei Zucchini am besten?

Ob grün, gelb, gekauft oder selbst geerntet: Zucchini lassen sich durch Einfrieren haltbar machen.

Zucchini roh oder gekocht einfrieren? So geht es am besten

Wenn Sie Reste von einem leckeren Zucchinigericht übrig haben, erübrigt sich die Frage: Dann können Sie das Gericht samt der gegarten Zucchini einfrieren. Das klappt zum Beispiel für gefüllte Zucchini oder für One-Pot-Zucchini-Nudeln. Dazu verpacken Sie die abgekühlten Essensreste am besten in einer Vorratsdose, verschließen sie luftdicht und ab ins Gefrierfach. Nach dem Auftauen ist die Zucchini dann vielleicht etwas matschiger als zuvor, schmeckt aber immer noch. Wenn Sie jedoch zu viel unzubereitete Zucchini zuhause haben, sollten Sie diese am besten roh einfrieren.

Zucchini einfrieren: So geht‘s

  1. Waschen Sie die Zucchini gut ab, trockenen Sie sie und schneiden Sie sie in die Form Ihrer Wahl: zum Beispiel Scheiben, Würfel oder Zoodles.
  2. Legen Sie alle Zucchinistücke in ein Sieb und bestreuen Sie sie mit Salz, vermischen, 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Danach rütteln Sie etwas am Sieb, damit die Flüssigkeit abtropfen kann. Gegebenenfalls können Sie die Zucchini zusätzlich mit einem Küchentuch abtupfen.
  4. Verpacken Sie die Zucchini in einer Dose oder einem Gefrierbeutel und frieren Sie sie ein.

Tipp: Warum Zucchini mit Salz bestreuen?

Das Salz entzieht dem Gemüse Wasser, dadurch bleibt es später nach dem Auftauen knackig. Sie können Zucchini auch ohne den Zwischenschritt mit dem Salz einfrieren, aber dann werden sie später sehr weich sein.

Vorrat: So lange hält sich eingefrorene Zucchini

Roh eingefrorene Zucchini halten sich im Gefrierschrank etwa 12 Monate. Gegarte Zucchini in Gerichten sollten innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden. Schreiben Sie am besten das Datum des Einfriertags auf die Vorratsdosen oder Gefrierbeutel, damit Sie nicht den Überblick verlieren.

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
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Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987 / Imago Images
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago

Gefrorene Zucchini auftauen und zubereiten

  • Roh eingefrorene Zucchini können Sie einfach – noch gefroren – in einen Topf oder eine Pfanne geben und wie gewohnt garen. Auftauen ist nicht nötig, da die Zucchini sonst eher matschig wird.
  • Legen Sie anfangs einen Deckel auf, später können Sie die Zucchini offen weitergaren. Regelmäßig wenden und nach Belieben würzen.
  • Wenn Sie ein eingefrorenes Gericht mit Zucchini, das schon mal gegart war, essen möchten: Dann sollten Sie es erst auftauen lassen und zwar bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank. Danach erhitzen, zum Beispiel in der Mikrowelle.

Rubriklistenbild: © Fascinadora/Imago

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