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Einfache Technik

Zoodles: Machen Sie leichte Zucchini-Spaghetti einfach ohne Spiralschneider

Zucchini-Spaghetti machen aus kohlenhydratreichen Nudelgerichten leichte Kost. Aber brauchen Sie dafür ein spezielles Gerät? Nein, wir verraten Ihnen Alternativen.

Hinweis an unsere Leser: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, wir erhalten von Partnern eine Provision. Für Sie ändert sich dadurch nichts.

Pasta durch Gemüse zu ersetzen, liegt im Trend, nicht nur bei Low-Carb-Fans. Gerade im Sommer wird so ganz schnell aus köstlichen, aber auch etwas schweren Nudelgerichten, ein leichter Genuss. Mittlerweile werden aus vielen verschiedenen Gemüsesorten Nudeln gemacht, aber angefangen hat alles mit Zoodles – einer Wortschöpfung aus Zucchini und Noodles, dem englischen Wort für Nudeln. Zucchini-Spaghetti passen dank des geringen Eigengeschmacks von Zucchini zu vielen verschiedenen Gerichten und können die Nudeln ganz oder auch nur teilweise ersetzen. Aber wie macht man aus Zucchini eigentlich Nudeln?

Am einfachsten machen Sie Zoodles mit einem sogenannten Spiralschneider (werblicher Link). Durch diesen drehen Sie das Gemüse einfach durch und auf der anderen Seite kommen wunderschöne Zucchini-Spaghetti heraus. Gerade, wenn Sie oft Zoodles machen wollen, lohnt sich die Anschaffung. Wenn Sie den Trend aber ausprobieren wollen, oder nur gelegentlich Gemüse-Nudeln machen wollen, dann können Sie Zucchini-Spaghetti einfach ohne Spiralschneider machen und das ist gar nicht so schwierig.

Für solche Zucchini-Spaghetti oder Zoodles brauchen Sie kein spezielles Küchengerät.

Zucchini-Spaghetti einfach ohne Spiralschneider machen: So geht‘s auch

  • mit Julienne-Schneider: Für kleine Mengen, also wenn Sie nur ein paar Spaghetti mit Zoodles ersetzen möchten oder zum Ausprobieren für bis zu 2 Personen, reicht ein einfacher Handschäler, genauer ein Julienneschneider (werblicher Link). Dieser funktioniert wie ein Sparschäler, hat aber feine Zähne, die dünne Julienne-Streifen aus dem Gemüse schneiden.
  • mit Zestenreißer: Wenn Sie keinen Julienne-Schneider in der Küchenschublade haben, können Sie auch mit einem Zestenreißer Zoodles aus der Zucchini schneiden. Der ist eigentlich dafür gedacht, Zesten aus Zitrusschale zu schneiden. Aber da die Zucchini weich ist, funktioniert er auch hier. An härten Gemüsesorten scheitert der Zestenreißer (werblicher Link) leider.
  • mit Sparschäler: Ein Sparschäler findet sich wohl in den meisten Küchen und auch mit diesem können Sie Zoodles herstellen. Am wenigsten Arbeit machen Sie sich, wenn Sie die Zucchini der Länge nach dreimal einschneiden, aber ohne die Haut aus der Unterseite zu durchschneiden. Nun können Sie mit dem Sparschäler breite Zucchini-Bandnudeln abhobeln. Je schmaler und häufiger Sie die Zucchini längs einschneiden, desto dünner werden die Zoodles. Mit dieser Methode können Sie recht schnell Bandnudeln aus Zucchini schneiden.
  • mit dem Messer: auch mit einem scharfen Messer und etwas Geduld können Sie Zucchini-Spaghetti machen. Schneiden Sie dazu die Zucchini in möglichst dünne Scheiben. Legen Sie diese dann flach auf ein Brett und schneiden Sie mit dem Messer dünne Zoodles daraus. Diese Methode eignet sich eher für kleine Mengen.

Fertig sind die Zoodles, aber Achtung: Die Zucchini-Spaghetti werden nicht einfach in Salzwasser gekocht, sondern so:

Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago

So bereiten Sie Zoodles richtig zu

  1. Waschen Sie die Zucchini erst einmal gründlich ab und entfernen Sie den Ansatz. Schneiden Sie die Zucchini-Spaghetti mit der Methode, für die Sie sich entscheiden haben.
  2. Erhitzen Sie etwas Fett, Butter oder Öl, in einer Pfanne und dünsten Sie die Zoodles darin bei mittlerer Hitze.
  3. Nach etwas 3 bis 5 Minuten, je nach Stärke der Nudeln, und mehrmaligem, vorsichtigem Umrühren und Wenden, sind die Zucchini-Nudeln fertig.
  4. Nun müssen Sie die Zoodles nur noch mit Salz und nach Geschmack auch etwas Pfeffer würzen.

Die Zucchini-Spaghetti passen zu vielen verschiedenen Nudelsoßen, ob Tomatensoße (dieses Rezept ist weltberühmt und simpel) oder Sahnesoßen. Sie können die Zoodles aber auch in Zucchini-Salat verwenden. Jetzt können Sie es ja einfach ausprobieren, ohnen einen Spiralschneiden kaufen zu müssen. Sie lieben Zucchini? Dann essen Sie sie schon zum Frühstück: Diese süßen Zoats machen es möglich.

Rubriklistenbild: © Olga Sergeeva/Imago

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