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Werbefoto-Panne?

Guacamole mit Avocadokern zubereiten? Jodel-Nutzer lachen über Werbefail

Guacamole mit Avocado und Tortillachips.
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Guacamole selber zu machen ist eigentlich gar nicht schwer, sollte man meinen ...

Eine köstliche Guacamole selber zu machen, ist gar nicht so schwer. Doch auf einem Werbefoto, das bei Jodel geteilt wurde, scheitert es bereits an der Avocado.

Die Social-Media-Plattform Jodel* ist dafür bekannt, witzige Alltagssituationen in Text-, Foto- oder Videoform zu teilen – gerne auch mal auf Kosten anderer. Jüngst entdeckte ein Jodel-Nutzer aus München einen (vermeintlichen) Werbefail auf der Website des Elektrogeräte-Herstellers Braun. Darauf zu sehen: Eine junge Frau, die mit einem Stabmixer eine Avocado pürieren will – mitsamt Avocadokern. Der Kommentar des Jodlers dazu: „Guacamole mit Kern? Tasty!

Werbefoto: Avocado inklusive Kern püriert – Jodel-Nutzer lachen

Auch andere Jodel-Nutzer fanden dieses Foto äußerst amüsant. Immerhin sieht man nicht alle Tage, dass eine Guacamole aus einer Avocado mitsamt Kern zubereitet wird. Ein User schreibt zum Beispiel „Crunchy“ (deutsch: knusprig), ein anderer versucht das Vorgehen scherzhaft zu verteidigen: „Da sind die Vitamine drin!“ Viele sehen in dem vermeintlichen Werbefail sogar einen Nutzen für den Hersteller: Schließlich macht das Foto Werbung für einen Stabmixer, der sogar Avocadokerne schreddern könne.

Auch ein Schuldiger an dem Fauxpas wird gesucht: „Das ist eben das Problem, wenn man Models hernimmt und nicht Menschen, die das beruflich machen. Zudem möchte ich hierbei nicht dem Model die Schuld geben, das folgt nur den Anweisungen des Fotografen oder der Agentur, aber jemand vom Fach hätte halt widersprochen und Einwände erhoben.“ Wobei man hierzu sagen muss, dass selbst Leute, die nicht „vom Fach“ sind, in den meisten Fällen nicht auf die Idee kommen würden, einen Avocadokern mit zu pürieren. Lesen Sie dazu auch unser Rezept weiter unten, dort erfahren Sie, wie Sie eine leckere und einfache Guacamole zubereiten können.

Lesen Sie auch: Machen Sie auch diesen Avocado-Fehler? Diese teils drastischen Folgen drohen.

Avocado mit Kern pürieren – gar kein Werbefail?

Die Frage ist die: Handelt es sich überhaupt um einen Werbefail und einen Fehler, der beim Fotoshooting passiert ist? Erstens erscheint es recht unwahrscheinlich, dass im gesamten Prozess, bevor das Werbefoto veröffentlicht wurde, niemandem aufgefallen wäre, dass da auch ein Avocadokern püriert wird. Zweitens macht der Hersteller Braun ganz offensichtlich auf seiner Website Werbung für diesen Stabmixer, der auch „härtesten Anforderungen“ trotzt. Im dazugehörigen englischsprachigen Video findet sich schließlich auch das Rezept für die Guacamole – mit Kern. Man sieht, wie die Avocado inklusive Kern vom Stabmixer zerkleinert wird. Es handelt sich also bei dem Foto gar nicht um einen Werbefail – der Jodel-User hätte nur etwas genauer lesen müssen.

Allerdings: Die Verbraucherzentrale rät davon ab, Avocadokerne zu verzehren: „Der in der Avocadopflanze (auch im Kern) vorkommende Bitterstoff Persin gilt für den Menschen in geringen Mengen als ungefährlich. Inwieweit die im Kern enthaltene Menge an Persin ebenfalls ungefährlich ist, ist noch nicht untersucht.“ Die verfügbaren Informationen zu den Inhaltsstoffen des Avocadokernen reichen aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung noch nicht aus, gesundheitliche Risiken zu bewerten.

Auch interessant: Sind Sie auch schon auf diesen Avocado-Trick zum Nachreifen hereingefallen?

Rezept für einfache Guacamole – ganz ohne Avocadokern

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tomate, klein geschnitten
  • 2 reife Avocados
  • Saft von einer Limette
  • Salz und Pfeffer

Im Video: Avocado schälen und Fruchtfleisch herauslösen – so einfach geht‘s! 

So bereiten Sie die leckere Guacamole ganz einfach zu

  1. Schälen und würfeln Sie die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein. Schneiden Sie auch die Tomate klein.
  2. Halbieren Sie die Avocados, entfernen Sie die Kerne und lösen Sie mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale.
  3. Pürieren Sie das Avocado-Fruchtfleisch mit einem Pürierstab (werblicher Link) und geben Sie Zwiebel, Knoblauch und Tomate hinzu. Vermischen Sie alle Zutaten und schmecken Sie die Guacamole mit Limettensaft, Salz und Pfeffer ab.

(mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Sie wollen gesünder essen? Dieser 2-Minuten-Trick soll Heißhunger auf Fast Food stoppen.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

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