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Koch- und Haushaltstipps

Sie haben noch Wein übrig? So können Sie Weinreste clever verwerten

Auch Weine zum Beispiel aus Deutschland und Frankreich werden für US-Verbraucher teurer. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
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Weinreste nicht wegschütten, sondern clever verwerten.

Beim Einkauf vergriffen oder die Flasche Kochwein wird einfach nicht alle? Hier finden Sie einige Tipps und Ideen, was Sie mit Weinresten noch anstellen können.

Es kann schnell mal passieren: Eine Flasche Wein gekauft*, aber der edle Tropfen überzeugt Sie so gar nicht. Und verschenken wollen sie den Wein auch nicht. Was also tun? Zum Wegschütten ist so ein Wein oft zu schade, man hat ja Geld dafür ausgegeben. Zum Kochwein umfunktionieren? Das klappt leider nicht mit allen Sorten. Bei Rotweinen mit vielen Gerbstoffen kann das Gericht beispielsweise bitter werden. Auch zu süße Weine sind ungünstig für die Verwendung beim Kochen.

Zunächst sollten wir noch die Frage klären, wie lange eine geöffneter Wein haltbar ist. Das kommt auf die Weinsorte und die Lagerung an:

  • Ein Rotwein verliert schnell – bereits nach ein bis zwei Tagen – sein Aroma.
  • Weißwein hält sich etwa fünf Tage – wenn Sie den Wein gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
  • Je weniger Wein noch in der Flasche ist, desto schneller wird er schlecht.

Also: Wenn Sie einen Wein wirklich nicht mehr trinken möchten, verwerten Sie ihn gleich weiter mit den folgenden Tipps.

Lesen Sie auch: Alkohol im Essen: Verkocht er wirklich? Es gibt einen Haken, den Sie kennen sollten.

Restlichen Wein zum Kochen verwenden: Das sollten Sie beachten

Wenn Ihr Wein sich auch als Kochwein anbietet, können Sie zum Beispiel mit Rotwein eine Tomatensauce aufpeppen: Die schmeckt zu Pasta oder auf der Pizza. Sie sollten aber nicht zu viel Wein verwenden: ein Achtel einer Tasse voll sollte ausreichen. Mit Weißwein kann man sogar direkt eine leckere Weißweinsauce zaubern, die beispielsweise zu Lachs und Tagliatelle hervorragend passt. Auch wichtig zu beachten: Alkohol verkocht nicht in jedem Fall! Wenn Kinder oder Schwangere mitessen, sollten Sie keinen Wein beim Kochen verwenden.

Damit es gar nicht erst zu einem Fehlgriff beim Wein-Einkauf kommt, haben wir einen Tipp, wo Sie tolle Weine finden können.

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Alternativ können Sie Wein übrigens auch einfrieren: Einfach in eine Eiswürfel-Form geben und ins Gefrierfach stellen. Die Wein-Eiswürfel können Sie dann wieder für die Zubereitung von Saucen (zum Beispiel eine klassische Bolognese) verwenden.

Auch spannend: Ohne Eiswürfel: Dieser geniale Trick hält Ihren Weißwein kühl.

Wein übrig? Zum Backen oder für Desserts weiterverwenden

Was fällt Ihnen als Erstes ein, was man mit Wein backen könnte? Genau: Rotweinkuchen*. Diese saftige Schokoladen-Köstlichkeit schmeckt phantastisch und ist leicht nachzubacken. Trockene oder halbtrockene Rotweine mit einem fruchtigen Aroma passen hier besonders gut. Für eine durchschnittliche Kastenform benötigen Sie 125 ml Rotwein. Ähnlich wie bei Rotweinkuchen funktioniert das Prinzip auch bei Brownies*, da Rotwein und Schokolade eine harmonische Symbiose eingehen.

Und was kann man mit übrigem Weißwein machen? Der eignet sich für die Zubereitung von süßen Nachspeisen, zum Beispiel Panna Cotta oder Weißweincreme. Auch der klassische italienische Nachtisch Zabaione wird mit Wein zubereitet, aber einem ganz speziellen: Marsala, ein sizilianischer Schaumwein. Wenn Sie den als Dessertwein gerne trinken, können Sie die Reste für die Zubereitung einer Zabaione verwenden.

Auch interessant: Vom größten Weinfass und dem ältesten Wein der Welt – Kuriose Fakten rund um Wein.

Weinreste verwerten: Clevere Haushaltstipps

Wenn Sie den Wein nun aber gänzlich verschmähen und weder zum Kochen noch zum Backen weiterverwenden möchten, bleiben noch diverse Einsatzmöglichkeiten im Haushalt. Kennen Sie den Trick, dass man Rotweinflecken auf dem Teppich oder Sofa mit Weißwein bekämpfen soll? Nun, tatsächlich kann Weißwein die Wirkung des roten Farbstoffs im Rotwein aufheben – aber gänzlich verschwindet so ein Rotweinfleck dadurch nicht, er wird höchstens heller. Danach hilft nur, das betroffene Stück mit Haus- oder Putzmitteln zu reinigen oder in die Wäsche zu geben.

Wobei Weißwein aber wirklich gut hilft, sind Fettflecken: Vermischen Sie Weißwein mit Backpulver und geben Sie es auf die Fettflecken am Herd, im Ofen oder am Grill. Einige Zeit einwirken lassen und dann mit einem Schwamm abwischen.

Wenn Ostern näher rückt, können Sie mit Rotwein auch Ostereier färben! Win-Win: Sie werden den ungenießbaren Wein los und haben ein natürliches Färbemittel statt gekaufter Chemiefarben. Dazu einfach Weinreste in einem Topf erhitzen, einen Schuss Essig hinzugeben und die Eier hineingeben, sodass alle mit Flüssigkeit bedeckt sind. Für 20 Minuten köcheln lassen, fertig. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Darum sollten Sie Ihren Rotwein vor dem Verzehr in den Mixer schütten.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

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