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Alltagsfrage

405, 1150, 1800: Was bedeuten eigentlich die Zahlen auf den Mehltüten?

Die Typennummern auf den Mehltüten geben nicht die Feinheit des Mehls an.
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Die Typennummern auf den Mehltüten geben nicht die Feinheit des Mehls an.

Haben Sie bisher auch immer gedacht, dass die Zahlen angeben, wie fein das Mehl ist? Falsch gedacht. Der Hintergrund ist ein ganz anderer.

Auf jeder Mehlpackung steht eine Typennummer und verrät Ihnen etwas sehr Wichtiges über das Mehl, das die in der Tüte steckt. Die Ziffern zeigen den Mineralstoffgehalt (mg/100 g) des Mehls an. Also die Menge von Magnesium und Kalium, die Menge der Ballaststoffe, B-Vitamine und der pflanzlichen Eiweiße, die pro 100 Gramm Mehl enthalten sind.

Ein Weizenmehl 405 enthält also 405 Milligramm Mineralstoffe pro 100 Gramm. Ein Roggenmehl Type 1370 geht mit 1370 Milligramm Mineralstoffen ins Rennen.

Warum haben Vollkornmehle keine Typennummern?

Vollkornmehl besteht aus dem Mehlkörper, dem Keimling und der Schale. Da im Mehl alle Bestandteile der gereinigten Körper enthalten sind, wird in diesem Fall keine Typennummer auf die Mehltüte gedruckt. Würde es allerdings eine haben, wäre die Zahl eine respektable 1800.

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Je höher die Typ-Zahl desto gesünder das Mehl?

Die meisten Mineralstoffe eines Getreides finden sich in der äußeren Schale eines Korns. Wenn für das Mehl nur das Innere des Korns vermahlen wird, fällt die Mehltypennummer geringer aus, als bei der Verarbeitung des Getreidekorns mit Schale und Keim. Daraus ergibt sich: Je höher die Mehltypennummer, desto mehr Mineralstoffe sind enthalten und desto gesünder ist auch das Mehl letztendlich.

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Greifen Sie zu Vollkornmehl

Greifen Sie also am besten zu Vollkornmehl. Es enthält besonders viele gute Kohlenhydrate, die im Magen nur langsam verarbeitet werden. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen und regen die Darmtätigkeit an. Verstopfungen können so verhindert werden. Ein weiteres Plus für Abnehmwillige: Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt dafür, dass Vollkornmehl länger satt macht als Weizenmehl mit geringer Typennummer.

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Video: Wundershampoo aus Mehl - was steckt dahinter?

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Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago