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Semmeln zum Frühstück

Aufback­brötchen bei Stiftung Warentest: Teurer Bio-Hersteller bekommt nur Note „ausreichend“

Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
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Schnell und unkompliziert an ofenfrische Semmeln kommen: mit Aufbackbrötchen kein Problem. Aber die Marke macht den Unterschied.

Wenn man sich den Gang zum Bäcker sparen will, sind Aufback­brötchen eine tolle Möglichkeit, an ofenfrische Semmeln zu kommen. Aber nicht alle überzeugen im Test.

Brötchen isst jeder gerne zum Frühstück. Wenn jedoch der Bäcker zu weit weg ist oder geschlossen hat, hat man zwei Möglichkeiten, um doch noch an das heißbegehrte Gebäck zu kommen: Brötchen selber backen* oder zuvor gekaufte Semmeln aufbacken. Aufbackbrötchen sind schon praktisch: Tüte aufreißen, Brötchen in den Ofen – und schon duftet es in der Küche wie beim Bäcker.

23 Aufbackbrötchen von Stiftung Warentest geprüft

Stiftung Warentest hat 23 Weizenbrötchen zum Aufbacken getestet, darunter ungekühlte und tiefgekühlte Semmeln von bekannten Marken wie Coppenrath & Wiese, Bio-Herstellern, aber auch von Discountern wie Aldi und Lidl. Die Preise der geprüften Produkte rangieren zwischen 6 und 60 Cent pro Brötchen. 13 Aufbackbrötchen konnten im Test mit Note „gut“ überzeugen, drei erhalten nur die Note „ausreichend“ – darunter ein teurer Bio-Hersteller. Die Brötchen wurden verkostet sowie auf Keime und Schadstoffe hin untersucht.

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Aufbackbrötchen bei Stiftung Warentest: Das sind die Testsieger

Die vier bestbewerteten Brötchen sind sowohl ungekühlte Produkte als auch aus der Tiefkühltruhe. Drei davon sind Bio-Krustenbrötchen, die mit einer dickeren Kruste überzeugen konnten. Von den „normalen“ Weizenbrötchen konnten nur die Goldstücke von Coppenrath & Wiese geschmacklich mithalten.

Produkt/HerstellerArtMittlerer LadenpreisGesamtnote
Bio Rusti / Slooow Bio Organicungekühlte Brötchen1,99 Eurogut (1,6)
Bio Sonntags Krustis / MoinTiefkühl­brötchen2,99 Eurogut (1,6)
Unsere Goldstücke Weizenbrötchen / Coppenrath & WieseTiefkühl­brötchen1,49 Eurogut (1,9)
Bio Krustenbrötchen auf Stein gebacken / Edekaungekühlte Brötchen1,56 Eurogut (2,0)

Bei der Frage, welche Brötchen nun besser sind – tiefgekühlte oder ungekühlte –, gibt es also keine klare Antwort. Produkte beider Arten konnten im Test überzeugen. Stiftung Warentest rät allerdings zur Vorsicht: Im Labor wurden vereinzelt ungekühlte Brötchen im Beutel entdeckt, die schon vor dem Mindest­halt­barkeits­datum mit Schimmel befallen waren. Prüfen Sie also erst mit Augen und Nase, wenn Sie Aufbackbrötchen länger im Schrank gelagert haben. Tiefgekühlte Semmeln bieten den Vorteil, dass sie im Gefrierfach bis zu 12 Monate aufbewahrt werden können.

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Aufbackbrötchen bei Stiftung Warentest: Für drei Produkte nur Note „ausreichend“

Unter den schlecht bewerteten Aufbackbrötchen finden sich ebenfalls Bio-Marken sowie die Baguettebrötchen vom Discounter Penny. Auch interessant: Kaiserbrötchen – die so heißen, wenn sie eine aufgerissene Kruste haben, die sternförmig eingeschnitten ist – konnten im Test kaum überzeugen: Die Kaiser-Brötchen von Sinnack erhielten nur das Urteil „befriedigend“ (3,5), die von Herzberger gehören mit der Note „ausreichend“ sogar zu den am schlechtesten bewerteten Aufbackbrötchen, obwohl sie sogar Bio sind. Bemängelt wurde von den Testern vor allem der Geschmack: Sie seien fade, teigig und trocken. Die Bio-Brötchen von Aldi Süd hingegen fallen vor allem wegen entdeckter Schadstoffe negativ auf: Es liegt eine deutliche Belastung mit dem Schimmelpilzgift Deoxynivalenol vor.

Produkt/HerstellerArtMittlerer LadenpreisGesamtnote
Bio Brötchen Farmerkrusti / Aldi Südungekühlte Brötchen1,54 Euroausreichend (3,7)
Baguettebrötchen / Pennyungekühlte Brötchen0,37 Euroausreichend (4,0)
Kaiser Bio-Brötchen / Herzbergerungekühlte Brötchen1,59 Euroausreichend (4,5)

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie auf test.de

Ein Edeka-Kunde machte bei seinem Aufbackbrötchen eine eigentümliche Entdeckung*. Anschließend konfrontiert er die Supermarktkette mit seinem Ekel-Fund.

Video: Auch lecker zum Frühstück – Herzhafte Waffeln

Welche Zusatzstoffe in Aufbackbrot und -brötchen stecken*, erfahren Sie bei 24vita.de. (mad) *Merkur.de und 24vita.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

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