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Mit einem einfachen Wasser-Tipp braten Sie knusprigen Speck komplett ohne Fettspritzer

Sie lieben knusprigen Bacon, müssen aber dank der Fettspritzer die halbe Küche renovieren? Es gibt eine simple Lösung für dieses Problem, die Ihnen das Putzen erspart.

Fett ist ein Geschmacksträger und deshalb finden viele Menschen fettige Speisen unwiderstehlich. Darunter findet sich auch Bacon, der dazu noch schön salzig und würzig ist und gerne zu Rührei und Co. gegessen wird. Leider hat Fett ein paar unliebsame Eigenschaft. Zum einen sorgt es im Übermaß genossen für überflüssige Pfunde, zum anderen spritzt es beim Braten und kann sogar schmerzhafte Brandblasen verursachen. Zumindest für das zweite Problem gibt es aber eine einfache Lösung.

Speck in der Pfanne spritzt nicht, wenn Sie ihn in Wasser braten.

Wasser kann Fettspritzer beim Braten verhindern

In der Diätküche wird schon lange empfohlen, mit Wasser zu braten (was aber nur mit diesem Tipp wirklich funktioniert). Bei Bacon hat das aber keine Kaloriengründe. Knuspriger, würziger Speck verfeinert viele Gerichte, ist aber auch für sich genommen ein Genuss. Ein wenig Wasser in der Pfanne verhindert, dass sich das Fett beim Braten über die Pfanne hinaus in Ihrer Küche ausbreitet. Einige Hobbyköche empfehlen, den Speck ganz mit Wasser zu bedecken, es reicht aber aus, einen Schluss Wasser auf den Pfannenboden zu gießen. Wie es genau funktioniert, erfahren Sie hier:

Speck in Wasser braten: So funktioniert der Trick

  1. Schütten Sie einen Schluck handwarmes Wasser in die Pfanne und legen Sie die Baconscheiben hinein. Sie sollte nicht bedeckt sein.
  2. Erhitzen Sie die Pfanne, bis das Wasser aufkocht. Drehen Sie die Herdplatte dann herunter und lassen Sie das Ganze köcheln, bis das Wasser komplett verdampft ist.
  3. Erst, wenn das Wasser komplett verschwunden ist, drehen Sie die Flamme wieder auf mittlere Hitze und braten den Bacon braun und knusprig – ganz ohne Fettspritzer.

Aber Vorsicht: Geben Sie das Wasser niemals in die Pfanne, wenn der Speck darin schon brät und das Fett heiß ist. Dabei kann es zu einer gefährlichen Fettexplosion kommen.

Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Pizza in der Mikrowelle aufwärmen
Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen. © Hamik/Imago
Lasagne in der Mikrowelle aufwärmen
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut. © Bernd Juergens/Imago
Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf. © Kia Cheng Boon/Imago
Omelett in der Mikrowelle aufwärmen
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen. © Peteer/Imago
Pommes in der Mikrowelle aufwärmen
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Porridge in der Mikrowelle aufwärmen
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist, denn es wird klebrig und viel zu fest. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen. © Digifoodstock/Imago
Quiche in der Mikrowelle aufwärmen
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf. © Peteer´/Imago
Wiener Würstchen in der Mikrowelle aufwärmen
Lebensmittel mit einer Haut oder Schale um einen flüssigen oder feuchteren Kern wie Eier, Auberginen, Tomaten oder auch Würstchen können Sie in der Mikrowelle nicht erwärmen. Die Flüssigkeit verdampft, kann durch die Haut nicht austreten und das Lebensmittel platzt. Sie können dies verhindern, indem Sie die Haut mit einer Gabel einstechen, aber immer funktioniert dies leider nicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Rohes Fleisch in der Mikrowelle erhitzen.
Bevor Sie die Pfanne schmutzig machen, wollen Sie Fleisch und Co. einfach direkt auf dem Teller in der Mikrowelle garen? Das sollten Sie auf keinen Fall tun. Die Mikrowelle erhitzt die Lebensmittel nicht gleichmäßig und es wird nicht zuverlässig die Kerntemperatur erreicht, die Fleisch oder Geflügel benötigen. Das Ergebnis: Krankheitserreger wie Listerien oder Salmonellen können überleben und Sie krank machen. Braten Sie das Fleisch lieber in der Pfanne. © LMykola/Imago
Kaffee nicht in der Mikrowelle erwärmen.
Wenn Sie Kaffee in der Mikrowelle erwärmen wollen, ist das zwar nicht schädlich, empfehlenswert ist es aber dennoch nicht. Wenn der Kaffee kalt wird, wird er bitter und diesen Effekt kann das Erwärmen in der Mikrowelle leider nicht aufheben. Brühen Sie also lieber frischen Kaffee auf. © alenakozlova63@gmail.com/Imago

Deshalb spritzt Speck mit Wasser in der Pfanne nicht

Die oben beschriebene Methode ist keine Erfindung von experimentierfreudigen Hobbyköchen, sondern wird als Rendern bezeichnet. Dabei wird das Fett im Speck im kochenden Wasser geschmolzenen und der Bacon wird knusprig, ohne in der Pfanne zu spritzen und Ihre Küche zu verschmutzen. Ein Nachteil: Sie benötigen so etwas mehr Zeit, um den Bacon knusprig zu braten, aber diese Zeit sparen Sie ja wieder beim Putzen danach. Wenn es schnell gehen soll, können Sie Speck auch in der Mikrowelle knusprig backen – in nur 3 Minuten.

Die Methode eignet sich allerdings nicht in jedem Fall. Wenn Sie Speck oder Schinkenwürfel in der Pfanne auslassen, um danach damit Speisen wie Bolognese, Gulasch und Co. geschmacklich zu verfeinern, dann müssen Sie ohne Wasser braten und stattdessen einen Deckel benutzen.

Rubriklistenbild: © leungchopan/Imago

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