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Leckeres Rezept

Schüttelbrot selber machen: So gelingt die Südtiroler Spezialität

Schüttelbrot ist ein ganz besonderes Brotrezept aus Südtirol. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn man es auch einfach selber backen kann?

Im Italienurlaub gegessen oder mal als Spezialität gekauft: Schüttelbrot kennen viele aus Südtirol. Es handelt sich um ein knuspriges Fladenbrot aus Roggenmehl*, das besonders gewürzt wird – und je nach Region auch unterschiedlich schmecken und aussehen kann. Weil es so knusprig und dünn ist, ist es im Vergleich zu anderen Brotsorten besonders lange haltbar. Aber warum heißt es eigentlich Schüttelbrot – wird es geschüttelt?

Wieso heißt es Schüttelbrot?

Traditionell wird der Teig des Schüttelbrots auf ein Holzbrett gelegt, dieses wird dann in kunstvoller Handarbeit geschüttelt, sodass der Teig ganz flach wird. Dann wird das Brot gebacken und dadurch relativ hart, ähnlich zu Knäckebrot. Ursprünglich kommt es von den Bergbauern, bei denen die lange Haltbarkeit des Schüttelbrots ein Pro-Argument ist: So wird das Brot zum optimalen Begleiter zur Brotzeit. Für Ihr Schüttelbrot brauchen Sie zuerst einen Hefeteig, zu dem dann weitere Zutaten hinzukommen. Die Zubereitung dauert also ein wenig, aber es lohnt sich!

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Südtiroler Schüttelbrot können Sie auch zuhause selber backen.

Rezept für Schüttelbrot: Die Zutaten

Portionen:8
Vorbereitungszeit:20 Minuten
Gehzeit:75 Minuten
Backzeit: 30 Minuten

Für den Vorteig:

  • 20 g Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Roggenmehl

Für den Teig:

  • 500 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 850 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Hefe
  • 20 g Salz
  • 5 g Fenchelpulver (gibt es zum Beispiel bequem bei Amazon (werblicher Link))
  • 5 g Kümmelpulver
  • 5 g Bockshornklee (optional)

Bei den Gewürzen können Sie auch ganz nach Geschmack variieren, so passt zum Beispiel auch Anis oder Koriander gut dazu.

Backen Sie auch: Fünf-Minuten-Methode: So backen Sie Brot selbst aus nur drei Zutaten.

So backen Sie Schüttelbrot selbst: Südtiroler Spezialitäten-Rezept

  1. Für den Vorteig geben Sie die Hefe und das warme Wasser in eine Schüssel. Warten Sie, bis sich die Hefe aufgelöst hat und verrühren Sie die Masse dann mit dem Roggenmehl zu einem weichen Teig. Lassen Sie ihn bei circa 30 °C eine Stunde ruhen.
  2. Vermischen Sie den Vorteig dann mit den übrigen Zutaten für den Teig und verkneten Sie alles per Hand oder in der Küchenmaschine. Lassen Sie den Teig nochmals 10-15 Minuten ruhen.
  3. Heizen Sie den Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vor. Kneten Sie den Teig nochmal gut durch und teilen Sie ihn in acht Portionen.
  4. Jetzt wird geschüttelt! Legen Sie je zwei Teigstück auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, schütteln und kippen Sie dieses, sodass die Teige flach und rund werden. Die Teigfladen sollten etwa einen Zentimeter dick sein.
  5. Backen Sie das Schüttelbrot im Ofen für 25-30 Minuten, bis es eine goldbraune Farbe annimmt und knusprig ist. Verfahren Sie so auch mit den restlichen Teigstücken.

So essen Sie Schüttelbrot authentisch

Traditionell essen Sie Schüttelbrot mit Speck oder Käse als Zwischenmahlzeit. In Südtirol heißt das Marende – und ist quasi eine Brotzeit.

Fertiges Schüttelbrot können Sie direkt verspeisen oder länger aufbewahren. Wenn Sie es trocken lagern, ist es sogar mehrere Monate haltbar. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Artikel enthält Affiliate Links.

Rubriklistenbild: © Hahne /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

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